Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie
 




Dachverband Endokrinologie/Diabetologie (DVED)

Struktur

Am 18.01.2002 wurde in München der für Deutschland zuständige Dachverband "Endokrinologie/Diabetologie" gegründet. Die diesen Dachverband tragenden Institutionen sind die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie, die Deutsche Diabetes-Gesellschaft, der Berufsverband Deutscher Internisten sowie die Berufsverbände Deutscher Endokrinologen und Deutscher Diabetologen. Aus je zwei Mitgliedern dieser Verbände wurde der erweiterte Vorstand, aus je einem Mitglied der engere Vorstand gebildet. Hinzukommen die Positionen des Vorsitzenden und des Schriftführers. Zum Vorsitzenden wurde H. Mehnert, München, zum Schriftführer K. H. Voigt, Marburg, gewählt. Stellvertretende Vorsitzende sind jeweils die drei Präsidenten der endokrinologischen und diabetologischen Fachgesellschaften sowie des Berufsverbandes Deutscher Internisten.

Ziele

Der Dachverband (DVED) hat als Ziele für seine Arbeit folgende Punkte erklärt:

Im Rahmen der Hochschulpolitik soll für die Erhaltung und Schaffung von unabhängigen Professuren für Endokrinologie/Diabetologie in der Inneren Medizin, Gynäkologie, Pädiatrie, Chirurgie und in den Grundlagenfächern als Voraussetzung für Ausbildung und Weiterbestand des Faches sowie für den Nachwuchs in den Praxen gesorgt werden.

Bei den Forschungsschwerpunkten sollen gemeinsame Anstrengungen aus dem Bereich "Hormone und Stoffwechsel in Forschung und Praxis" unternommen werden, wobei auch an durch Ministerien geförderte Schwerpunkte oder Sonderforschungsbereiche gedacht ist.

Ein wichtiges Anliegen ist die Gestaltung der Fortbildung und Weiterbildung sowie die Zertifizierung solcher Veranstaltungen durch die Landesärztekammern.

Gemeinsame wissenschaftliche Kongresse der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie und der Deutschen Diabetes-Gesellschaft sind anzustreben. Dem jeweiligen Tagungspräsident ist nahe zu legen, zumindest einige Stunden bei ihrem Kongress den gemeinsamen Fragestellungen zu widmen.

Gesundheitspolitische Anliegen sollen besprochen und gemeinsam betrieben werden, wie z.B. die große Aufgabe der Prävention auf den Gebieten Endokrinologie, Diabetes und Stoffwechsel. Von vornherein wird eine enge Kooperation zwischen Fachgesellschaften und Berufsverbänden angestrebt. In diesen Zielen sollen sich sowohl wissenschaftlich engagierte Ärztinnen und Ärzte als auch rein klinisch tätige Kolleginnen und Kollegen sowie die niedergelassenen Internisten, Allgemeinärzte, Gynäkologen und Pädiater mit ihren Anliegen wieder finden. Die künftige Schwerpunktbezeichnung soll aus diesen Gründen in Zukunft "Endokrinologie/Diabetologie" (und nicht mehr allein "Endokrinologie") lauten.

Darüber hinaus sollen - wie schon vielerorts durchgeführt - Ausbildungen für die diabetologische Grundversorgung stattfinden und eine führbare Bezeichnung für spezielle Diabetologen eingeführt werden.

Prof. Dr. H. Mehnert



 
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