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Endokrinologie
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16.12.2004 - 49. Symposion der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie:
 
49. Symposion der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie: 9. bis 12. März 2005, Congress-Centrum der Halle Münsterland, Münster

Bochum, Dezember 2004 - Das 49. Symposion der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) findet vom 9. bis 12. März 2005 in Münster statt. Im Congress-Centrum der Halle Münsterland treffen sich Ärzte und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland, um Aktuelles aus Forschung, Klinik und Praxis auf dem Gebiet der Endokrinologie zu diskutieren. Erstmalig bietet die Gesellschaft einen "Hormontag" für Patienten und Selbsthilfegruppen an. Hier können sich Interessierte über verschiedene hormonelle Probleme und Erkrankungen informieren.

Die Endokrinologie ist ein interdisziplinäres Fach. "Auf dem Gebiet der endokrinologischen Forschung gibt es viele Berührungspunkte mit benachbarten Disziplinen", betont Professor Dr. med. Ludwig Kiesel, Tagungspräsident der DGE 2005. Sie reichen beispielsweise in die Innere Medizin, Kinder-, Frauen-, Nervenheilkunde oder Genetik. Der Direktor der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Universität Münster rückt unter anderem die gynäkologische Endokrinologie in den Mittelpunkt der Tagung. Diese Schnittstelle zwischen Frauenheilkunde und Hormonlehre spielt eine große Rolle im Alltag von Klinik und Praxis. Auf dem Kongress geht es in verschiedenen Symposien beispielsweise um Fragen zur Fruchtbarkeit, Schwangerschaft oder Stillzeit bei Patientinnen, die unter Hormonerkrankungen leiden. Doch nicht nur gynäkologische Themen werden fachübergreifend erörtert. Auch andere hormonelle und Stoffwechselstörungen wie Adipositas, Diabetes oder die Endokrinologie des Alters stehen auf dem Programm.

Im Rahmen des Hormontages erfahren Interessierte unter anderem, welche Funktion Hormone bei bestimmten Abläufen im menschlichen Körpers erfüllen. Neben Vorträgen von Experten ist geplant, dass die Teilnehmer in Gruppen einzelne Themen erarbeiten: Unerfüllter Kinderwunsch, Hormonersatztherapie bei Frauen und Männern, Schilddrüsenknoten oder auch das Hormon Cortison als Medikament werden diskutiert. Eine Podiumsdiskussion gibt Patienten außerdem die Möglichkeit, Fragen an die Endokrinologen zu stellen.

Im Anschluss an das Kongressprogramm bietet die DGE am Samstag erstmalig Fortbildungsveranstaltungen für interessierte niedergelassene Ärzte im Rahmen der Continuing Medical Education (CME) an. Endokrinologen aus verschiedenen Fachgebieten erhalten hier praxisbezogene Fortbildung. Das gilt auch für medizinische Fachkräfte: Krankenpfleger, Arzthelfer oder medizinisch-technische Assistenten (MTA) können sich zum Endokrinologie-Assistenten fortbilden lassen.

Endokrinologie ist die Lehre von Aufbau und Funktion der endokrinen Drüsen. Diese Drüsen sondern ihre Produkte - meist Hormone - direkt in das Gefäßsystem ab. Im Gegensatz zu beispielsweise Talg- oder Schweißdrüsen. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) ist die wissenschaftliche Fachgesellschaft derjenigen, die in diesem Bereich forschen, lehren oder ärztlich tätig sind. Das jährlich stattfindende Symposion soll den fachübergreifenden Meinungs- und Erfahrungsaustausch auf dem Gebiet der Endokrinologie fördern.

Die Kosten für den Kongress betragen 70 bis 105 Euro für Mitglieder der DGE und 90 bis 130 Euro für Nichtmitglieder, abhängig vom Anmeldedatum. Studenten zahlen 40 Euro. Für die Fortbildung fällt eine zusätzliche Gebühr von 25 Euro an. Weitere Informationen und das Programm finden Interessierte im Internet unter www.endokrinologie.net.