Pressemitteilungen

der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie


Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) zeichnet Münchener Journalistin mit dem DGE-Medienpreis aus

Würzburg, März 2017 – Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) hat die Preisträgerin des diesjährigen DGE-Medienpreises geehrt. Aus über 20 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen wählte die Jury den FOCUS GESUNDHEIT-Beitrag von Simone Einzmann, München, zum Thema Testosteron aus. Der DGE-Medienpreis ist mit 2000 Euro dotiert und wird im Rahmen des 60. Kongresses für Endokrinologie in Würzburg am Donnerstag überreicht.

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Schwangerschaft kann die Schilddrüse überfordern - Hormonexperten raten zum gezielten Funktionscheck

Würzburg, März 2017 – Funktionsstörungen der Schilddrüse in der Schwangerschaft gefährden die Gesundheit von Mutter und Kind. Betroffen können alle Schwangeren sein. Risikopatientinnen sind Frauen mit vorbekannter Schilddrüsenerkrankung, Typ-1-Diabetes oder anderen Autoimmunerkrankungen, ältere Schwangere und Frauen mit Übergewicht. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) rät diesen Frauen, ihre Schilddrüsenfunktion testen zu lassen. Auf der Pressekonferenz anlässlich des 60. Deutschen Kongresses für Endokrinologie in Würzburg am 15. März 2017 erläutern die Experten zudem, wer behandelt werden soll und weshalb alle Schwangeren Jodtabletten einnehmen sollten.

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Aus dem Labor in die Praxis: Translationale Forschung für eine Zukunft ohne Diabetes

Würzburg, März 2017 – In Deutschland sind etwa sechs Millionen Menschen an Diabetes erkrankt. Jedes Jahr kommen etwa 270.000 hinzu. Das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD) erforscht Ursachen, Vorbeugung und Behandlung der Stoffwechselerkrankung. Es entwickelt personalisierte Präventions- und Therapiekonzepte. Wie Forschungsergebnisse schnell den Weg in die medizinische Versorgung schaffen, erläutern DZD-Wissenschaftler auf dem 60. Deutschen Kongress für Endokrinologie (15. bis 17. März 2017) in Würzburg in zahlreichen Symposien.

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Nebennierentumoren: Radioaktiv markierte Substanzen vermeiden unnötige Operationen und behandeln Krebs gezielter

Würzburg, Februar 2017 – Tumoren in der Nebenniere, einer kleinen, aber lebenswichtigen Hormondrüse, könnten mit einem neuartigen nuklearmedizinischen Verfahren mit radioaktiven Substanzen, die in winzigen Dosen eingesetzt werden, besser diagnostiziert und zielgerichtet behandelt werden. Das könnte helfen, zahlreiche unnötige Operationen zu vermeiden und Patienten mit fortgeschrittenen Krebserkrankungen der Nebenniere wirksam zu behandeln, wie Mediziner auf dem 60. Deutschen Kongress für Endokrinologie (15. bis 17. März 2017) in Würzburg im Rahmen eines Hauptsymposiums darstellen.

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Schilddrüsenkrebs: Genom-Analysen seltener Tumorarten bieten Ansatzpunkte für Therapie

Mainz, Dezember 2016 – Schilddrüsenkrebs gehört zu den selteneren Krebsarten. Die allermeisten Formen sind gut behandelbar und haben eine sehr gute Prognose. Einige seltenere Formen sind jedoch wesentlich aggressiver in ihrem Wachstum und sprechen oft nicht gut auf die Behandlung mit den bisher bekannten Therapien an. Aktuelle Forschungen zur Analyse des Genoms dieser Tumoren liefern jetzt neue Einsichten in die Krebsentstehung und bieten aus Sicht der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) Anhaltspunkte für neue Therapieansätze.

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Risiko Metabolisches Syndrom: Warum zu wenig oder gestörter Schlaf dick und krank machen kann

Mainz, November 2016 – Lange Abende am Computer oder vor dem Fernseher, aber auch Nachtschichten im Betrieb fördern Übergewicht und die Entwicklung eines Metabolischen Syndroms. Diese weit verbreitete hormonelle Störung könnte nach Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) durch eine bessere Schlafhygiene vermieden werden.

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Am 17. September findet der erste Deutsche Hormontag statt

Mainz, August 2016 - Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) veranstaltet am Samstag, den 17. September 2016, den ersten Deutschen Hormontag. In weit über 20 Städten im gesamten Bundesgebiet öffnen endokrinologische Einrichtungen ihre Türen und laden Patienten, Angehörige und Interessierte ein, sich rund um das Thema Hormon- und Stoffwechselerkrankungen zu informieren. Ob große Volkskrankheiten wie Osteoporose, Diabetes und Bluthochdruck oder seltene, aber schwere Hormonstörungen: Behandlung und Betreuung dieser Patienten gehören in die Expertenhand des Endokrinologen.

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Neue Studie stellt Ernährungs-Dogma infrage: Zu wenig Salz erhöht Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Mainz, August 2016 – Die Menge des Salzkonsums ist einer der beeinflussenden Faktoren für den Blutdruck. Bekannt ist: Hochdruckpatienten können ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen positiv beeinflussen, wenn sie sich beim Salzverzehr zurückhalten. Für Menschen ohne Bluthochdruck gilt das jedoch nicht. Ihr Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall steigt nicht mit hohem Salzkonsum, sondern eher mit zu wenig Salz pro Tag. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) anlässlich einer aktuell in The Lancet erschienenen Metaanalyse.

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Zyklus-Apps nur bedingt geeignet zur Empfängnisverhütung

Mainz, August 2016 – Zyklus-Apps für Smartphones sollen jungen Frauen helfen, ihre fruchtbaren Tage zu erkennen. Für die Planung einer Schwangerschaft können die Programme nach Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) ebenso wie Zyklus-Computer durchaus hilfreich sein. Frauen, die eine Schwangerschaft verhindern wollen, sollten besser auf bewährte Verhütungsarten wie Kondom, Antibabypille, Spirale oder Methoden der natürlichen Familienplanung zurückgreifen, rät die DGE.

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Familienplanung mit der 'Pille für den Mann' - Hormonexperten fordern verstärkte Forschung zu neuen männlichen Verhütungsmitteln

Mainz, Juli 2016 – Heutzutage gehört Empfängnisverhütung für viele Paare zur Lebensplanung. Sie möchten entscheiden, ob und wann sie ein Kind bekommen. Nach wie vor sind es vor allem die Frauen, die sich um die Verhütung kümmern. Dabei könnte es schon längst andere Verhütungsmittel für den Mann geben. In Paris kamen daher im Mai 2016 internationale Hormonexperten zusammen und verabschiedeten ein Manifest mit dem Appell an Gesundheitsbehörden und pharmazeutische Industrie, die Forschungen zu männlichen Verhütungsmethoden wieder zu intensivieren.

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Thrombose, Schlaganfall, Herzversagen, Depressionen: Was Freizeitsportlern bei Missbrauch von Hormonpräparaten als Anabolika droht

Mainz, Juni 2016 – Anabolika, die im Internet und zum Teil auch in Fitness-Studios illegal angeboten werden, können dem Körper schwere Schäden zufügen. Den Anwendern drohen Thrombosen und Schlaganfälle, sowie Störungen der Organfunktionen von Herz, Leber und Nieren. Nach dem Absetzen können Anwender zudem Depressionen entwickeln, warnen Experten der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) im Vorfeld der Gemeinsamen Jahrestagung der Sektion Angewandte Endokrinologie der DGE und der Deutschen Gesellschaft für Angewandte Endokrinologie (DGAE), die vom 17. bis 18. Juni in Köln stattfindet.

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Jodtabletten-Debatte in NRW: Endokrinologen raten, Jod nur nach behördlicher Anordnung einzunehmen

Mainz, Juni 2016 – Wenn bei einer Reaktorkatastrophe radioaktives Jod freigesetzt worden ist, bieten Jodtabletten einen gewissen Schutz. Denn hochdosiertes Jod in Form von Kaliumjodid-Tabletten blockiert die Schilddrüse und reduziert damit das Risiko für Schilddrüsenkrebs. Dosierung und Zeitpunkt der Einnahme müssen aber exakt nach Vorgaben der Behörden erfolgen. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) rät anlässlich der Jodtabletten-Debatte in Nordrhein-Westfalen von einer „vorsorglichen“ Eigenmedikation dringend ab. Zu hohe Joddosen schadeten der Gesundheit. Die handelsüblichen Jodtabletten seien andererseits zu gering dosiert und reichten nicht zur „Jodblockade“, so die Hormonexperten. Die Bevölkerung solle sich auf die behördlichen Angaben zu Anlass, Zeitpunkt und Dosierung verlassen.

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Adipositas: Erblich, hormonell bedingt oder selbstverschuldet?

München, Mai 2016 - Fettleibigkeit, auch Adipositas genannt, ist ein weltweites Gesundheitsproblem. Allein in Deutschland ist ein Viertel der Bevölkerung krankhaft übergewichtig. Mit der chronischen Erkrankung gehen verschiedene gesundheitliche Risiken einher wie Diabetes, Herzerkrankungen, Schlaganfall oder Krebs. Mediziner forschen intensiv an den Ursachen der Fettleibigkeit und betonen, dass gesundes Gewicht keine reine Ernährungsfrage ist. Welche Rolle die Gene und Hormone spielen, was Lebensstil und soziokulturelles Umfeld bewirken und welche Forderungen an die Politik zu richten sind, diskutieren Hormon- und Stoffwechselexperten auf der Pressekonferenz der DACH-Tagung am 26. Mai 2016 in München.

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Neue Erkenntnisse zur Entstehung und Behandlung von Diabetes Typ 2

München, Mai 2016 – Metformin ist eines der wichtigsten Medikamente zur Behandlung des Typ-2-Diabetes und wird seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt. Es hemmt in der Leber die Neubildung von Glukose, senkt den Blutzuckerspiegel, dämpft das Hungergefühl und hilft damit sogar abzunehmen. Nun wurde ein möglicher neuer Wirkmechanismus des bewährten Medikaments entdeckt: Es beeinflusst die Darmflora. Beim Typ-2-Diabetes kommt es zu ungünstigen Veränderungen in der Zusammensetzung der Darmbakterien, die durch Metformin zumindest teilweise wieder rückgängig gemacht werden. Andererseits scheint das Medikament auch für die Nebenwirkungen wie Blähungen und Durchfall mitverantwortlich zu sein. Die neuen Erkenntnisse wie die Darmflora Stoffwechsel und Hormone beeinflusst, ermöglichen neue Ansätze für eine schonende Behandlung des Diabetes, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) im Vorfeld ihrer DACH-Jahrestagung vom 26. bis 28. Mai 2016 in München.

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Ernährungstipps von Hormon-Experten

München, Mai 2016 - Zwei Drittel der Männer und die Hälfte der Frauen in Deutschland sind übergewichtig, ein Viertel der Bevölkerung sogar fettleibig. Zu hohes Körpergewicht erhöht das Risiko auf Herzinfarkt, Schlaganfall oder Krebs und verkürzt so die Lebenserwartung. Die richtige Ernährung kann dagegen nicht nur schlank halten, sondern auch das Leben verlängern. Vor allem Ballaststoffe aus Getreide und Hülsenfrüchten sollten dabei reichlich verzehrt werden. Wie Nahrungsmittel die Lebensdauer beeinflussen, diskutieren Experten auf der Pressekonferenz der DACH-Tagung am 26. Mai 2016 in München.

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Schwangerwerden trotz Fernbeziehung

München, Mai 2016 – Frauen, die in einer Fernbeziehung leben, haben es oft besonders schwer, schwanger zu werden. Denn fällt ihre kurze fruchtbare Phase mit dem monatlichen Eisprung nicht auf die mit dem Partner verbrachte Zeit – etwa das Wochenende –, sinkt ihre Aussicht, schwanger zu werden auf unter fünf Prozent. Mit welchen Möglichkeiten Endokrinologen Paaren heute helfen können, dennoch schwanger zu werden, diskutieren Experten auf der Pressekonferenz der DACH-Tagung am 26. Mai 2016 in München.

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