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Neueste Beiträge im Blog der DGE

Testosteron-Undecanoat in verbesserter oraler Formulierung

Testosteron-Undecanoat, welches über die Lymphbahnen des Darms und nicht wie Methyl-Testosteron über die Leber resorbiert wird und daher nicht hepatotoxisch ist, erwies sich in neuer oraler Galenik als gleich gut wirksam wie dermal als Gel appliziertes Testosteron.

Empfehlungen zur Prävention und Behandlung von Alzheimer-Demenz, II.Teil

Gestern wurde über die chinesische Metaanalyse mit Einstufung in Evidenzklassen der Faktoren für die Prävention von Morbus Alzheimer berichtet. Heute sollen weitere Publikationen aus diesem Jahr zu diesem Thema ohne Evidenzeinstufungen, dafür aber mit zum Teil sehr detaillierten Anweisungen besprochen werden.

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Neueste Pressemitteilungen der DGE

Diabetes Typ 2 und Übergewicht: hilft eine gezielte Entzündungsreduktion?

Altdorf, 8. September 2020 – Adipositas löst chronische Entzündungen im Fettgewebe aus. Diese Entzündungen wiederum schaden dem Stoffwechsel und können so etwa Stoffwechselerkrankungen wie einen Diabetes Typ 2 zur Folge haben. Doch nicht immer hilft die Änderung des Lebensstils, um Gewicht zu verlieren, oder die Erfolge sind nur von kurzer Dauer. Forscher arbeiten deshalb an Lösungen, gezielt in diese Entzündungsprozesse mithilfe von Medikamenten einzugreifen. Auf der heutigen Online-Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) informieren Experten, wie Fettstoffwechsel, Hormone und Diabetes Typ 2 zusammenhängen und welche Lösungsansätze es für eine Therapie von Menschen mit Adipositas und Diabetes Typ 2 gibt. Anlass ist die 5. Deutsche Hormonwoche der Fachgesellschaft vom 12. bis 19. September 2020.

Wenn Kinder zu viel oder zu wenig wachsen

Altdorf, September 2020 – Wachstumsstörungen vom Baby bis zum Teenager zählen zu den häufigsten Gründen, einen Kinderarzt aufzusuchen. Tatsächlich sind jeweils etwa drei Prozent aller Kinder klein- oder hochwüchsig. Die Ursachen für Wachstumsstörungen sind vielfältig. Häufig handelt es sich um Abweichungen von der Norm, die nicht weiter einer medizinischen Behandlung bedürfen. Sie können aber auch ein erstes Anzeichen für eine ernste Erkrankung sein. Deshalb sollten sie immer vom Kinderarzt und gegebenenfalls einem Kinderendokrinologen abgeklärt werden. Die 5. Deutsche Hormonwoche der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) vom 12. bis 19. September 2020 bietet Anlass, über Wachstumsstörungen und ihre Behandlungsmöglichkeiten aufzuklären. Klein- und Hochwuchs ist auch ein Thema auf der Online-Pressekonferenz am Dienstag, 8. September 2020 im Vorfeld der 5. Deutschen Hormonwoche.

60 Jahre Antibabypille: Licht und Schatten

September 2020 – Vor 60 Jahren wurde die sogenannte Antibabypille eingeführt. Das Anwendungsspektrum der Hormonpräparate ist weit gesteckt. Es umfasst neben der Verhütung einer Schwangerschaft die Behandlung häufiger Störungen des weiblichen Hormonhaushalts – von Blutungsstörungen über Endometriose bis Akne. Die 5. Deutsche Hormonwoche der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) vom 12. bis 19. September 2020 nimmt das Jubiläum zum Anlass, über Nutzen und Risiken der „Pille“ und ihrer Einsatzmöglichkeiten zu informieren. Denn die hormonelle Verhütung greift tief in den Stoffwechsel ein. Warum sie deshalb auch kein Lifestyle-Präparat ist, das routinemäßig verschrieben werden sollte, ist ein Thema auf der Online-Pressekonferenz am Dienstag, 8. September 2020 im Vorfeld der 5. Deutschen Hormonwoche. Professor Dr. med. Vanadin Seifert-Klauss, leitende Oberärztin der Gynäkologischen Endokrinologie am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München, gibt einen Überblick über den aktuellen Wissensstand, so auch zu Thrombosen und Depressionen im Zusammenhang mit der „Pille“, und beantwortet Fragen.

Spielen Hormone eine Schlüsselrolle bei COVID-19?

Berlin, Juni 2020 – Kürzlich wies ein Bericht der Vereinten Nationen (UN) darauf hin, dass durch die Corona-Pandemie die psychischen Belastungen weltweit dramatisch ansteigen. Für Patienten mit Hormon- und Stoffwechselerkrankungen können zusätzlicher Stress und die Pandemie erhebliche Folgen für das Therapiemanagement haben, da das Stresshormon Kortisol viele Stoffwechselprozesse steuert. Was Betroffene in dieser Krisenzeit zu beachten haben und inwiefern das Hormon auch in Zusammenhang mit einem eventuell schwereren Krankheitsverlauf bei COVID-19 steht, erklären Experten auf der gemeinsamen Online-Pressekonferenz der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) am Dienstag, den 30. Juni 2020 um 11 Uhr. Außerdem berichten sie über den aktuellen Wissensstand zum Kortisol-Präparat „Dexamethason“, dessen Anwendung bei schweren COVID-19-Verläufen derzeit diskutiert wird.

Schilddrüsenhormone: Ihr Einfluss auf Volksleiden und seltene genetische Erkrankungen

Berlin, Juni 2020 – Schilddrüsenhormone nehmen eine Schlüsselrolle in diversen Stoffwechselprozessen des Körpers ein. Bisher liegt das klinische Augenmerk bei Stoffwechselerkrankungen auf deren Blutkonzentration – Prävention, Diagnostik und Therapie sind danach ausgerichtet. Ein neuer Sonderforschungsbereich führt nun einen Perspektivwechsel durch, der Angebot und Nachfrage von Schilddrüsenhormonen in den jeweiligen Organen unter die Lupe nimmt. Insbesondere neue Erkenntnisse zu molekularbiologischen Prozessen und den Einfluss der lokalen Schilddrüsenhormonwirkung in Gehirn, Leber und Herz sollen ein Licht auf die Krankheitsentstehung werfen und neue Therapieansätze ermöglichen. Auf der gemeinsamen Online-Pressekonferenz der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) stellt die Sprecherin der Sektion Schilddrüse der DGE diesen Paradigmenwechsel in der Hormonwirkung vor und zeigt auf, inwiefern perspektivisch auch Patientinnen und Patienten mit Volkserkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Lebererkrankung von einem besseren Verständnis der lokalen Kontrolle der Hormonwirkung profitieren könnten.

Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie schreibt Medienpreis aus

Mainz, April 2020 – Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) schreibt zum fünften Mal den DGE-Medienpreis für journalistische Beiträge zu Erkrankungen des Hormonsystems und Störungen des Stoffwechsels aus. Die Jury freut sich besonders über Beiträge, die den Blick auf die selteneren endokrinologischen Erkrankungen legen – denn sie verdienen mehr Aufmerksamkeit. Ausgezeichnet und mit 2000 Euro gewürdigt werden journalistische Beiträge, die gut recherchiert und allgemeinverständlich formuliert sind und den Kriterien medizin-journalistischer Qualität entsprechen. Teilnehmen können Journalistinnen und Journalisten mit Beiträgen aus den Bereichen Print, Fernsehen und Hörfunk. Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2021.

Aktuelles

Cushing-Syndrom

Die Informationen im Kapitel "Endokrinologische Erkrankungen" richten sich vor allem an betroffene Patienten, deren Angehörige und andere interessierte Laien. Die Erklärungen zum Cushing-Syndrom, einer Erkrankung der Hirnanhangdrüse, wurden aktuell von Prof. Dr. med. Martin Fassnacht, Universitätsklinik Würzburg, überarbeitet.

Hier finden Sie alle aktuellen Informationen


Über die DGE

Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie ist die wissenschaftliche Fachgesellschaft und Interessenvertretung all derer, die im Bereich Endokrinologie forschen, lehren oder ärztlich tätig sind. Lernen Sie den Vorstand und die Struktur der DGE kennen. Wenn Sie sich selber mit der Endokrinologie befassen, können auch Sie Mitglied der DGE werden. Eine besondere Anerkennung für junge Wissenschaftler sind die Wissenschaftspreise der DGE.

Service für Patienten

Mit was genau befasst sich die Endokrinologie? Wo finde ich einen Endokrinologen in meiner Nähe? Welche Erkrankungen im Bereich Hormone und Stoffwechsel gibt es? Kostenlose Broschüren geben leicht verständlich Auskunft über endokrinologische Themen. Patienten mit einer Hormonerkrankung finden Ansprechpartner in einer der vielen Selbsthilfegruppen.