Hormone steuern unser Leben

Hormone

steuern unser Leben

Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie

Die DGE
informiert

Patienten

Die DGE
fördert

Wissenschaft

Die DGE
informiert die

Öffentlichkeit

Die DGE
macht

Fortbildung

Aktuelles

Hier finden Sie alle aktuellen Informationen

Neueste Pressemitteilungen der DGE

Erschöpfung, Schwindel, Gewichtsverlust: Warum Morbus Addison leicht übersehen wird

Berlin/Altdorf – Morbus Addison ist selten, kommt häufig mit unspezifischen Symptomen daher und wird gerade deshalb oft nicht entdeckt: Auf 1 Million Menschen kommen etwa 126 Fälle. Bei der Autoimmunerkrankung bilden die Nebennieren zu wenig lebenswichtige Hormone. Besonders in Belastungssituationen kann das gefährlich werden und unbehandelt zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) und die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) machten auf ihrer gemeinsamen Online-Pressekonferenz in der vergangenen Woche auf das wenig bekannte Krankheitsbild aufmerksam.

Hunger ohne Stopp-Signal

Berlin/Altdorf – Wenn die Hunger- und Sättigungssteuerung im Gehirn geschädigt ist, können Betroffene innerhalb kurzer Zeit stark zunehmen. Diäten greifen dann oft nur begrenzt, weil die gestörten Signale im Gehirn trotz ausreichender Energiereserven kein ausreichendes Sättigungsgefühl auslösen. Auf diese unterschätzte Form der Adipositas – die hypothalamische Adipositas – machten die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) bei ihrer heutigen gemeinsamen Pressekonferenz aufmerksam.

Wechsel an der Spitze der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie

Altdorf, Juli 2026 – Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie e. V. (DGE) hat einen neuen Präsidenten: Professor Dr. med. Martin Fassnacht, Leiter des Lehrstuhls für Endokrinologie und Diabetologie am Universitätsklinikum Würzburg, übernimmt zum 1. Juli 2026 das Präsidentenamt der medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaft. In seiner 3-jährigen Amtszeit will er vor allem den endokrinologischen Nachwuchs fördern und den Anliegen der DGE berufspolitisch Gehör verschaffen. Denn obwohl hormonelle Erkrankungen zunehmen, ist die spezialisierte endokrinologische Versorgung in Deutschland vielerorts knapp.

Aus PCOS wird PMOS: warum Zyklusstörungen auch ein Stoffwechselrisiko anzeigen können

Berlin/Altdorf – Unregelmäßige Blutungen, Akne, Haarausfall oder unerfüllter Kinderwunsch: Was lange als Polyzystisches Ovarsyndrom (PCOS) bekannt war, betrifft nicht nur Eierstöcke und Zyklus, sondern häufig auch das Risiko für Typ-2-Diabetes. Künftig heißt die Erkrankung Polyendokrines Metabolisches Ovarialsyndrom (PMOS). Der neue Name rückt den Stoffwechsel in den Fokus. Weltweit leben mehr als 170 Millionen Frauen im reproduktiven Alter mit der Erkrankung, in Deutschland sind es bis zu 15 Prozent der Frauen. Dennoch bleiben bis zu 70 Prozent der Fälle undiagnostiziert. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) erklären bei ihrer Online-Pressekonferenz am 2. Juli 2026, warum PMOS früh erkannt und diabetologisch mitgedacht werden muss.


Über die DGE

Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie ist die wissenschaftliche Fachgesellschaft und Interessenvertretung all derer, die im Bereich Endokrinologie forschen, lehren oder ärztlich tätig sind. Lernen Sie den Vorstand und die Struktur der DGE kennen. Wenn Sie sich selber mit der Endokrinologie befassen, können auch Sie Mitglied der DGE werden. Eine besondere Anerkennung für junge Wissenschaftler sind die Wissenschaftspreise der DGE.

Service für Patienten

Mit was genau befasst sich die Endokrinologie? Wo finde ich einen Endokrinologen in meiner Nähe? Welche Erkrankungen im Bereich Hormone und Stoffwechsel gibt es? Kostenlose Broschüren geben leicht verständlich Auskunft über endokrinologische Themen. Patienten mit einer Hormonerkrankung finden Ansprechpartner in einer der vielen Selbsthilfegruppen.