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Stellungnahme: Vitamin D in der Corona-Pandemie

In unzähligen Assoziationsstudien ist mittlerweile gut belegt, dass niedrige Vitamin D-Spiegel mit einem negativen Ergebnis bezüglich zahlreicher Endpunkte wie respiratorische und kardiovaskuläre Erkrankungen, Infektionen einschließlich COVID-19, Tumorerkrankungen, Diabetes mellitus und Mortalität assoziiert sind. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von experimentellen Daten, die eine mögliche Assoziation des Vitamin D-Signalweges mit der Funktion des Immunsystems und der Tumorentstehung zeigen, und so eine rationale Erklärung für die zahlreichen, dem Vitamin D zugeschrieben positiven Effekte bieten.

Endokrinologische Krankheitsbilder und COVID-19

Update 24.09.21: Da die Datenlage zum Verlauf von COVID-19 bei seltenen endokrinen Krankheitsbildern bisher sehr dünn ist, bitten wir alle Patienten mit seltenen endokrinen Erkrankungen und (Zustand nach) COVID-19-Infektion, sich bei uns zu melden.

Impfempfehlung: Es gibt keine Kontraindikationen aus medizinischer Sicht gegen eine COVID-19-Impfung bei endokrinologischen Erkrankungen. Wir empfehlen die SarsCoV2-Impfung uneingeschränkt.

Neueste Beiträge im Blog der DGE

Endokrinologie und Osteologie in der Hausarztpraxis

Innerhalb von einem Jahr erscheinen zwei >500 Seiten umfassende Bücher über Endokrinologie. Beide behandeln das gleiche, interaktiv in viele medizinische (Sub-)Disziplinen eingreifende Gebiet. Die Form und der Aufbau sind jedoch höchst unterschiedlich.

Das Coronavirus und die Impfungen

Im August 2021 bat mich eine Akademische Vereinigung, für ihre Verbandszeitschrift einen allgemeinverständlichen Übersichtsartikel zu Corona und den Impfungen zu schreiben. Da unser DGE-Blog frei zugänglich ist und von vielen Interessierten, insbesondere von Patienten gerne gelesen wird [...]

Duplizität von Corona: Ein Nachtrag

Am Abend des 24.12.21 las ich auf meinem Handy wieder einen Bericht aus dem Robert Koch-Institut, dass nach einer Modellrechnung in Deutschland 38.000 Leben durch die Corona-Impfung gerettet wurden. Am gleichen Tag hatte ich den zweiten österreichischen Wallfahrtsort besichtigt [...]

Besuchen Sie den Blog der DGE: blog.endokrinologie.net

Neueste Pressemitteilungen der DGE

DDG und DGE: Diabetologie und Endokrinologie an den Universitäten stärken, um Patientenversorgung in der Zukunft zu sichern

Berlin, Oktober 2021 – Die Universitätsmedizin in Deutschland bildet mit ihrem Aufgabenverbund von Forschung, Lehre und Krankenversorgung die zentrale Schnittstelle zwischen Wissenschafts- und Gesundheitssystem. In seiner jüngsten Empfehlung spricht sich der Wissenschaftsrat dafür aus, diese besonders zu stärken und ihre Basis zu erweitern. Doch laut dem wissenschaftspolitischen Beratungsgremium werden gerade in der Universitätsmedizin Bettenkapazitäten abgebaut und notwendige Forschungsaktivitäten eingestellt, da sie nicht ausreichend finanziert werden. Dadurch gehen zunehmend Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung verloren - und das besonders in der Endokrinologie und Diabetologie. Angesichts steigender Erkrankungszahlen zeigen sich die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) über diese Entwicklung besorgt. Sie fordern die politischen Entscheidungsträger dazu auf, insbesondere die Aus- und Weiterbildungskapazitäten auszubauen und damit einem Versorgungsdefizit entgegenzuwirken.

Conn-Syndrom: Heilbarer Bluthochdruck wird oft erst spät erkannt

Weltherztag am 29. September 2021

Hamburg, September 2021 - Eine Überproduktion des „Salzhormons“ Aldosteron in einer oder beiden Nebennieren lässt den Blutdruck stark ansteigen. Diese häufige Erkrankung, das Conn-Syndrom, wird in Deutschland oft erst spät oder gar nicht diagnostiziert, mahnt die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) zum Weltherztag am 29. September 2021. 1,5 bis 2 Millionen Deutsche seien unerkannt krank. Dabei gibt es effektive Therapien gegen die Hormonstörung - etwa ein Drittel der Patienten muss nach der Behandlung sogar keine Hochdruckmedikamente mehr einnehmen. Lässt sich Blutdruck auch mit drei verschiedenen Medikamenten auf Dauer nicht unter 140/90 mmHg einstellen, sollte man das Conn-Syndrom immer abklären, rät deshalb die DGE.

Adipositas bei Kindern: Eine Krankheit, kein selbst gewählter Zustand

September 2021 – Deutschlands Nachwuchs bringt zu viele Kilos auf die Waage. Die Zahlen befinden sich seit Jahren auf unverändert hohem Niveau. 15,4 Prozent der Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 3 und 17 Jahren leiden an Übergewicht, 5,9 Prozent von ihnen an Adipositas (1). Selten liegt die Ursache in einer Fehlernährung und Bewegungsmangel, sondern vielmehr in einer Fehlregulation der Steuerung des Energiegleichgewichts. Eine Schlüsselrolle spielt dabei das Hormon Leptin. Wie dieses Hunger und Sättigung regulierende Hormon das Körpergewicht beeinflusst und schon in jungen Jahren zu Adipositas führen kann, ist eines der Themen auf der Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie e. V. (DGE) am 14. September 2021. Sie findet im Vorfeld der Hormonwoche (18. bis 25. September 2021) statt und wird von Professor Dr. Jan Tuckermann (Vizepräsident) organisiert.

Transsexualität: Geschlechtsanpassung gehört in ärztliche Hände

Hamburg, 31. August 2021 – Eine Hormontherapie zur Geschlechtsanpassung von Transsexuellen ist ein massiver Eingriff. Unsachgemäß angewandt birgt sie deutliche Risiken für Körper und Seele. Dies können etwa Leberschäden, hormonempfindliche Tumoren oder psychische Erkrankungen wie Depressionen sein. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie e. V. (DGE) warnt deshalb vor einer Eigentherapie ohne ärztliche Aufsicht – etwa mit Präparaten aus dem Schwarzmarkt und dem Internet. Werden die körperlichen Veränderungen von erfahrenen Experten begleitet, kann die Hormonbehandlung das Befinden der Betroffenen jedoch deutlich verbessern, so die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie e. V. (DGE) im Vorfeld der Hormonwoche vom 18. bis 25. September 2021. Auf der Online-Pressekonferenz am 14. September 2021 diskutieren Experten den State of the Art der Hormontherapie zur Geschlechtsanpassung von Transsexuellen.

Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie schreibt zum sechsten Mal Medienpreis aus

Hamburg, 24. August 2021 – Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) schreibt zum sechsten Mal den DGE-Medienpreis aus. Die Fachgesellschaft zeichnet mit dem mit 2.000 Euro dotierten Preis journalistische Beiträge aus, die endokrinologische Krankheitsbilder beleuchten, gut recherchiert und allgemeinverständlich formuliert sind und den Kriterien medizin-journalistischer Qualität entsprechen. Teilnehmen können Journalistinnen und Journalisten mit Beiträgen aus den Bereichen Print, Online, Fernsehen und Hörfunk. Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2022. Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert und wird im Rahmen des 65. Kongresses für Endokrinologie verliehen.

Übergewicht und Adipositas: Statt Magen-OP effizient abnehmen mit Inkretinmimetika

Hamburg, August 2021 – Inkretinmimetika sind beim Abnehmen ähnlich effektiv wie eine bariatrische Operation, bei der Magen und/oder Darm chirurgisch verkleinert werden. Bei diesen Arzneistoffen, die auch als GLP-1-Rezeptoragonisten bezeichnet werden, handelt es sich um synthetisch nachgebildete Darmhormone. Bei gleichzeitiger Diät und vermehrter körperlicher Bewegung konnten etwa mit Semaglutid Gewichtsreduktionen bis zu 25 Prozent des Körpergewichts erreicht werden. Dies zeigen internationale Studien aus dem STEP-Programm an übergewichtigen Patientinnen und Patienten mit und ohne Diabetes Typ 2 (1, 2). Über den aktuellen Stand der Therapien mit Inkretinmimetika und inwiefern sich diese neuen Arzneimittel zum Abnehmen von hartnäckigem Übergewicht eignen diskutieren Experten auf der Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie e. V. (DGE) am 14. September 2021 im Vorfeld der von Professor Dr. Jan Tuckermann (Vizepräsident) aus Ulm organisierten Hormonwoche (18. bis 25. September 2021).

Aktuelles

Endokrinologische Krankheitsbilder und COVID-19

Wir bitten um Feedback: Da die Datenlage zum Verlauf von COVID-19 bei seltenen endokrinen Krankheitsbildern bisher sehr dünn ist, bitten wir alle Patienten mit seltenen endokrinen Erkrankungen und (Zustand nach) COVID-19-Infektion, sich bei uns zu melden.

Impfempfehlung: Es gibt keine Kontraindikationen aus medizinischer Sicht gegen eine COVID-19-Impfung bei endokrinologischen Erkrankungen. Wir empfehlen die SarsCoV2-Impfung uneingeschränkt. Es gelten die allgemeinen Kontraindikationen und Warnhinweise, spezifische Kontraindikationen gegen eine SarsCoV2-Impfung bei endokrinologischen Krankheitsbildern liegen nicht vor. Bei erhöhtem Risiko für einen schweren Verlauf der Erkrankung empfehlen wir die Impfung mit besonderem Nachdruck.

Stellenangebot der DGE: journalistische Assistenz (m/w/d)

Die DGE sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine journalistische Assistenz (m/w/d) auf 450 Euro Basis zur Unterstützung der Schriftleitung der Mitgliederzeitschrift "Endokrinologie Informationen" sowie der Medienpräsenz der DGE.

Hier finden Sie alle aktuellen Informationen


Über die DGE

Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie ist die wissenschaftliche Fachgesellschaft und Interessenvertretung all derer, die im Bereich Endokrinologie forschen, lehren oder ärztlich tätig sind. Lernen Sie den Vorstand und die Struktur der DGE kennen. Wenn Sie sich selber mit der Endokrinologie befassen, können auch Sie Mitglied der DGE werden. Eine besondere Anerkennung für junge Wissenschaftler sind die Wissenschaftspreise der DGE.

Service für Patienten

Mit was genau befasst sich die Endokrinologie? Wo finde ich einen Endokrinologen in meiner Nähe? Welche Erkrankungen im Bereich Hormone und Stoffwechsel gibt es? Kostenlose Broschüren geben leicht verständlich Auskunft über endokrinologische Themen. Patienten mit einer Hormonerkrankung finden Ansprechpartner in einer der vielen Selbsthilfegruppen.