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Stellungnahme: Vitamin D in der Corona-Pandemie

In unzähligen Assoziationsstudien ist mittlerweile gut belegt, dass niedrige Vitamin D-Spiegel mit einem negativen Ergebnis bezüglich zahlreicher Endpunkte wie respiratorische und kardiovaskuläre Erkrankungen, Infektionen einschließlich COVID-19, Tumorerkrankungen, Diabetes mellitus und Mortalität assoziiert sind. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von experimentellen Daten, die eine mögliche Assoziation des Vitamin D-Signalweges mit der Funktion des Immunsystems und der Tumorentstehung zeigen, und so eine rationale Erklärung für die zahlreichen, dem Vitamin D zugeschrieben positiven Effekte bieten.

Endokrinologische Krankheitsbilder und COVID-19

Wir bitten um Feedback: Da die Datenlage zum Verlauf von COVID-19 bei seltenen endokrinen Krankheitsbildern bisher sehr dünn ist, bitten wir alle Patienten mit seltenen endokrinen Erkrankungen und (Zustand nach) COVID-19-Infektion, sich bei uns zu melden.

Impfempfehlung: Es gibt keine Kontraindikationen aus medizinischer Sicht gegen eine COVID-19-Impfung bei endokrinologischen Erkrankungen. Aktuell empfehlen wir, dass folgende Patientengruppen aufgrund eines höheren Mortalitätsrisikos im Falle einer Infektion mit Sars-CoV-2 für eine entsprechende Impfung priorisiert werden.

Neueste Beiträge im Blog der DGE

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Neueste Pressemitteilungen der DGE

Professor Helmut Schatz mit Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet

Hamburg, Juli 2021 – Professor Dr. Dr. h.c. Helmut Schatz, ehemaliger Direktor der Medizinischen Klinik des BG Universitätsklinikums Bergmannsheil Bochum, wurde von Ministerpräsident Armin Laschet mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Der seit Jahrzehnten führende Diabetologe und Endokrinologe erhielt die Auszeichnung für sein unermüdliches ehrenamtliches Engagement, seine Forschungen und sein Wirken im Dienst der Stoffwechselerkrankungen. Mit über 500 wissenschaftlichen Arbeiten und Buchbeiträgen sowie zahlreichen Medienberichten hat es sich das Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie e. V. (DGE) zur Lebensaufgabe gemacht, über Hormone und ihr Wirken im Körper verständlich und seriös aufzuklären.

Cortisontherapie: Von der Natur lernen und Nebenwirkungen verringern

Pressemitteilung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE)

Berlin, Juni 2021 – Autoimmunerkrankungen, Allergien, Entzündungen: Eine Therapie mit Glukokortikoiden kann Wunder wirken, manchmal sogar Leben retten. Doch Patientinnen und Patienten haben - gerade bei Anwendungen, die länger als vier Wochen dauern - oft Angst vor Nebenwirkungen. Dazu gehören etwa ein „Mondgesicht“, Gewichtszunahme, aber auch Osteoporose und Thrombosen. Doch vieles davon lässt sich abmildern. Voraussetzung ist ein Grundwissen über die Abläufe rund um das Hormon im Körper und wie man ihnen flexibel begegnen kann. Was Patientinnen und Patienten über eine Therapie mit dem Stresshormon wissen sollten, erläutern Experten auf der gemeinsamen Online-Pressekonferenz der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) am Mittwoch, den 16. Juni 2021 um 11.00 Uhr.

Autoimmunerkrankung Diabetes Typ 1: immer mehr Kinder erkranken

Pressemitteilung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE)

Berlin, Juni 2021 – Die Diagnose „Diabetes Typ 1“ im Kinder- und Jugendalter stellt 100 Jahre nach der Entdeckung des Insulins längst kein Todesurteil für die Betroffenen mehr dar. Im Gegenteil: Ein normales Aufwachsen als „Gleiche unter Gleichen“ mit Besuch von Kindertagesstätte (KiTa), Schule, Sport und Freundinnen und Freunden ist heute möglich. Voraussetzung dafür ist – je jünger die Patientinnen und Patienten, desto mehr – ein umfassendes Behandlungskonzept. Dazu gehören etwa Unterstützung bei der Insulintherapie und Kontrolle der Stoffwechsellage in der Schule oder KiTa durch geschulte Teams sowie, bei Bedarf, psychosozialer Beistand. Denn das Management der Autoimmunerkrankung ist komplex. Es fordert den Betroffenen große Eigenverantwortung, Selbstdisziplin und seelische Widerstandskraft, die sogenannte Resilienz, ab. Auf der gemeinsamen Online-Pressekonferenz der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) am Mittwoch, den 16. Juni 2021 um 11.00 Uhr, erläutern Expertinnen und Experten, wie ein normales Aufwachsen gelingen kann und welche Hilfsmittel etwa bei der Insulintherapie heute zur Verfügung stehen. Außerdem zeigen sie auf, wo noch Handlungsbedarf besteht.

Polyzystisches Ovarsyndrom (PCOS) geht oft mit Typ 2 Diabetes einher

Pressemitteilung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE)

Berlin, Juni 2021 – Hartnäckiges Übergewicht, vermehrte Körperbehaarung, dünner werdendes Kopfhaar, unerfüllter Kinderwunsch und Akne – dahinter kann ein Polyzystisches Ovarsyndrom (PCOS) stecken. Was viele betroffene Frauen nicht wissen: Die komplexe Störung des hormonellen Regelkreises erhöht auch ihr Risiko, an einem Typ 2 Diabetes zu erkranken um das Zwei- bis Neun-fache. Darüber hinaus bilden Patientinnen mit PCOS viermal häufiger eine Fettleber aus. Entsprechend umfassend sollten Diagnostik und Therapie erfolgen. Doch bis heute ist die häufigste endokrinologische Erkrankung von Frauen im empfangsbereiten Alter in Deutschland nur unzureichend erforscht. Auf der gemeinsamen Online-Pressekonferenz der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) am Mittwoch, den 16. Juni 2021 um 11.00 Uhr, erläutern Expertinnen und Experten den Zusammenhang von PCOS und Typ-2-Diabetes. Außerdem bewerten sie neue Therapie-Optionen.

Frankfurter Journalistin mit DGE-Medienpreis ausgezeichnet

Mainz, März 2021 – Die Frankfurter Journalistin Johanna Kuroczik ist die Gewinnerin des DGE-Medienpreises 2020/2021 der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie e. V. (DGE). In diesem Jahr legt der DGE-Medienpreis einen besonderen Fokus auf seltene endokrinologische Erkrankungen. Aus über 20 Bewerbungen wählte die Jury den Beitrag der studierten Medizinerin aus. Sie erhält die mit 2 000 Euro dotierte Auszeichnung für ihren im Oktober 2020 in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung erschienenen Artikel mit dem Titel „Wachstumssorgen“. Darin beleuchtet sie die medizinischen Hintergründe von Hoch- oder Kleinwuchs bei Kindern und gibt einen Überblick über den aktuellen Stand medikamentöser und operativer Behandlungsoptionen. Verliehen wird der DGE-Medienpreis 2020/2021 am heutigen Freitag, dem 5. März 2021, im Rahmen des virtuellen 64. Deutschen Kongresses für Endokrinologie.

Warnsignal Knochenbruch

Mainz, Februar 2021 – Bricht ein Knochen bei einer eher alltäglichen Verrichtung oder infolge eines leichten Sturzes, kann dies ein wichtiges erstes Anzeichen für Knochenschwund, die sogenannte Osteoporose, sein. Neben der optimalen chirurgischen Versorgung des gebrochenen Knochens sollte immer auch die Abklärung einer möglichen Erkrankung des Knochens erfolgen, sagt die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) im Vorfeld ihrer 64. Jahrestagung, die digital vom 3. bis 5. März 2021 stattfindet. Nur so könne frühzeitig mit einer maßgeschneiderten Therapie der Ursache begonnen und damit auch mögliche weitere Frakturen verhindert werden. Ärzte sollten dabei ebenfalls Jüngere im Blick haben: Osteoporose trete mitunter schon in jungen Jahren auf.

Aktuelles

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Über die DGE

Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie ist die wissenschaftliche Fachgesellschaft und Interessenvertretung all derer, die im Bereich Endokrinologie forschen, lehren oder ärztlich tätig sind. Lernen Sie den Vorstand und die Struktur der DGE kennen. Wenn Sie sich selber mit der Endokrinologie befassen, können auch Sie Mitglied der DGE werden. Eine besondere Anerkennung für junge Wissenschaftler sind die Wissenschaftspreise der DGE.

Service für Patienten

Mit was genau befasst sich die Endokrinologie? Wo finde ich einen Endokrinologen in meiner Nähe? Welche Erkrankungen im Bereich Hormone und Stoffwechsel gibt es? Kostenlose Broschüren geben leicht verständlich Auskunft über endokrinologische Themen. Patienten mit einer Hormonerkrankung finden Ansprechpartner in einer der vielen Selbsthilfegruppen.