Pressekonferenz

Einladung zur Pressekonferenz

der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) am 11.09.18 anlässlich der 3. Hormonwoche (15. bis 22.09.18)

Termin: Dienstag, 11. September 2018, 11.00 bis 12.00 Uhr
Ort: Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz, Raum 1-2
Anschrift: Schiffbauerdamm 40/Ecke Reinhardtstr. 55, 10117 Berlin

Was hat Stress mit Unfruchtbarkeit zu tun? Welche Hormone erhalten jung und wie könnte man sie gezielt nutzen, um länger fit und leistungsfähig zu bleiben? Warum werden Kinder übergewichtig? Und helfen Hormongaben, dies zu vermeiden?

Diese und weitere Fragen rund um Hormone und Stoffwechsel – etwa die neuesten Fakten und Empfehlungen zum Leben mit der Hashimoto Schilddrüsenunterfunktion – sind Gegenstand einer Pressekonferenz am Dienstag, 11. September 2018 der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie e.V. (DGE). Sie findet im Vorfeld der von der Fachgesellschaft initiierten 3. Deutschen Hormonwoche vom 15. bis 22. September 2018 statt. Weitere Informationen zur Hormonwoche erhalten Sie in Kürze von uns.

Vorläufige Themen und Referenten der Pressekonferenz

Keine Panik bei Hashimoto: Fakten statt Mythen – was Patienten mit dieser Schilddrüsenerkrankung wissen sollten
Priv.-Doz. Dr. med. Joachim Feldkamp
Chefarzt der Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie, Infektiologie, Klinikum Bielefeld und Mitglied im Beirat der Akademie für Fort- und Weiterbildung der DGE

Hormone, Gene oder doch nur die Energiebilanz? Warum Kinder übergewichtig werden und was wir dagegen tun können
Priv.-Doz. Dr. med. Susanna Wiegand
Bereichsleiterin Adipositas, Sozialpädiatrisches Zentrum für chronisch kranke Kinder
Abteilung Interdisziplinär, Charité – Universitätsmedizin Berlin und Vizepräsidentin der Deutschen Adipositas-Gesellschaft e.V.

Anti-Aging durch Hormone – was möglich ist und wo die Medizin an ihre Grenzen stößt
Professor Dr. med. Sven Diederich
Ärztlicher Leiter Medicover Deutschland und Vizepräsident der DGE, Berlin

Stress in Freizeit und Beruf: unterschätzte Auswirkungen auf das Hormongleichgewicht - und was wirklich hilft
Professor Dr. med. Jörg Bojunga
Stellvertretender Klinikdirektor, Leiter Schwerpunkt Endokrinologie, Diabetologie, Ernährungsmedizin, Medizinische Klinik I, Universitätsklinikum Frankfurt und Vizepräsident der DGE, Berlin

Wir laden Sie herzlich ein!

Als Medienvertreter laden wir Sie herzlich zur Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie e.V. (DGE) am 11. September 2018 ein.

Bitte melden Sie sich zur Pressekonferenz mit untenstehendem Formular an. Wir freuen uns darauf, Sie in Berlin zu treffen!

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Adelheid Liebendörfer und Dagmar Arnold
Pressestelle Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie e. V. (DGE)

Pressemitteilungen zur Hormonwoche

 

Anti-Aging-Hormone halten meist nicht, was sie versprechen

Endokrinologen setzen auf andere Maßnahmen

Berlin, September 2018 – Mit dem Altern geht die Abnahme verschiedener körpereigener Hormone einher. Um diesen „Mangel“ auszugleichen, gibt es einen großen Markt für Hormonersatzpräparate, etwa die Gabe von Testosteron, Wachstumshormon, dem Zirbeldrüsenhormon Melatonin oder Dehydroepiandrosteron (DHEA). Doch substantielle Anti-Aging-Effekte bezüglich dieser Hormongaben seien nicht belegt, sagt die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) anlässlich der 3. Deutschen Hormonwoche. Bei manchen Wirkstoffen, etwa dem Wachstumshormon, seien Risiken und Nebenwirkungen bekannt. Insgesamt fehlten oft Langzeitdaten, die Sicherheit und Unbedenklichkeit der Hormongabe belegten. Daher sollte ihre Einnahme kritisch betrachtet werden. Um den Alterungsprozess positiv zu beeinflussen und eine hohe Lebensqualität zu erhalten, raten die Experten vielmehr zu Gewichtsreduktion in der zweiten Lebenshälfte und regelmäßigem moderaten Sport.
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Dauer-Stress gefährdet Hormongleichgewicht – Erholung oft langwierig

Mit Ausdauersport und Hobbys gezielt vorbeugen

Berlin, September 2018 – Ob in der Schule, im Beruf oder in der Freizeit: ständige Überforderung und Überreizung können den Körper unter chronischen Stress setzen. Wenn er nicht ausgeglichen wird, droht eine Entgleisung des natürlichen Hormongleichgewichts – mit negativen Auswirkungen auf den gesamten Organismus. Neben Schlafstörungen und Beeinträchtigungen des Denkvermögens gehören auch schwerwiegende Krankheiten wie Depressionen, Bluthochdruck oder Krebs zu den möglichen Folgen. Ist der Stresshormon-Regelkreis erst einmal nachhaltig gestört, kann seine Erholung Monate bis Jahre dauern. Anlässlich der 3. Deutschen Hormonwoche weist die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie e. V. (DGE) deshalb auf die Gefahren von unbewältigtem Dauer-Stress hin. Im Vorfeld der Aktionswoche, die vom 15. bis 22. September 2018 stattfindet, diskutieren Experten auf der Pressekonferenz der DGE am Dienstag, den 11. September 2018 in Berlin die Ursachen und vielfältigen Folgen von chronischem Stress und wie Belastungen begegnet werden kann.
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Wochenbettdepression: Schilddrüsenstörung kann die Ursache sein

Endokrinologen raten zum Organcheck

Berlin, August 2018 – Depressive Verstimmungen oder Reizbarkeit nach der Geburt – das können Anzeichen einer Wochenbettdepression sein. Möglicherweise ist aber auch eine Störung der Schilddrüsenfunktion die Ursache, die sogenannte nachgeburtliche Hashimoto-Thyreoiditis. Wenn Frauen bis zu einem Jahr nach der Entbindung an diesen neu aufgetretenen Symptomen leiden, sollten sie ihre Schilddrüse überprüfen lassen, rät die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie e.V. (DGE). Dies gilt besonders für Frauen, die bereits vor der Schwangerschaft Auffälligkeiten ihrer Schilddrüse gezeigt haben. Die Erkrankung ist gut behandelbar. Auf der Pressekonferenz der DGE am Dienstag, dem 11. September 2018 in Berlin, diskutieren im Vorfeld der 3. Deutschen Hormonwoche Experten über Schwangerschaft, Wochenbett und Empfängnis bei Patientinnen mit einer autoimmun bedingten Unterfunktion der Schilddrüse, der sogenannten Hashimoto-Thyreoiditis.
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3. Deutsche Hormonwoche: Information, Beratung und fachlicher Austausch

Hormon- und Stoffwechselerkrankungen im Fokus vom 15. bis 22. September 2018

Berlin – Vom 15. bis 22. September 2018 findet die 3. Deutsche Hormonwoche der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) für Patienten statt. Endokrinologische Abteilungen, Kliniken und Praxen öffnen ihre Türen und laden Patienten, Angehörige und Medienvertreter ein, sich sowohl über große Volkskrankheiten, die mit Hormonstörungen einhergehen, - etwa Osteoporose, Diabetes und Bluthochdruck - als auch über seltenere Erkrankungen des Hormonstoffwechsels zu informieren. Tagungen für Mediziner und Mitglieder assoziierter Berufsgruppen nutzen die Hormonwoche zum fachlichen Austausch. Zum Auftakt der Hormonwoche veranstaltet die DGE am 11. September 2018 eine Pressekonferenz in Berlin.
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Übergewichtige Kinder und Teenager: Nicht immer sind die Hormone schuld

Endokrinologen empfehlen: Energiebilanz beachten – weniger essen, mehr bewegen

Berlin, August 2018 – Seit Mitte der 1970er Jahre sind weltweit immer mehr Kinder und Jugendliche übergewichtig oder adipös. Auch wenn Gene zu etwa 50 Prozent für Körpergewicht und Fettmasse bei Heranwachsenden verantwortlich sind, erklärt dies nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie e.V. (DGE) nicht allein die große Anzahl Betroffener in dieser Altersgruppe. Verantwortlich für zu viele Kilos sei vielmehr häufig ein Zuviel an Essen und Trinken in Kombination mit zu wenig Bewegung. Dies führe zu einer sogenannten positiven Energiebilanz. Werde sie regelmäßig – auch nur geringfügig mit 50 Kilokalorien pro Tag - überschritten, mache sie dick. Auf der Pressekonferenz der DGE am 11. September 2018 in Berlin im Vorfeld der 3. Deutschen Hormonwoche, diskutieren Experten die Ursachen und Präventionsmöglichkeiten von Übergewicht. Dabei nehmen sie auch Hormonstörungen, etwa der Schilddrüse, als mögliche Gründe in den Blick.

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