Gemeinsame Pressekonferenz

der Deutschen Diabetes Gesellschaft e. V. (DDG)
und der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie e. V. (DGE)

Termin: Donnerstag, 2. Juli 2026, 11:00 bis 12:00 Uhr
Ort: Video-Konferenz

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Videomitschnitt der Pressekonferenz

Themen und Referierende

Wenn die Hungerzentrale im Gehirn gestört ist: neue Erkenntnisse zur hypothalamischen Adipositas
PD Dr. med. Ulrich Dischinger
Oberarzt der Endokrinologie und Diabetologie am Uniklinikum Würzburg

Erschöpfung, Gewichtsverlust und niedriger Blutdruck: Morbus Addison erkennen und behandeln
PD Dr. med. Dr. jur. Birgit Harbeck
Mediensprecherin der DGE, Fachärztin für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie; Osteologin am endokrinologikum Kiel, Facharzt-Zentrum für Kinderwunsch, Pränatale Medizin, Endokrinologie und Osteologie; Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)

Wenn der Stoffwechsel den Zyklus beeinflusst: Zyklusstörungen und PMOS bei Frauen mit Diabetes
Professorin Dr. med. Susanne Reger-Tan
Direktorin an der Klinik für Diabetologie und Endokrinologie, Herz- und Diabeteszentrum NRW, Ruhr-Universität Bochum, Medizinische Fakultät OWL der Universität Bielefeld

Zwischen Zuckersteuer und Ernährungstrends: was wir über Zucker und den Kohlenhydratstoffwechsel wissen
Professorin Dr. med. Diana Rubin
Vorsitzende des Ausschusses Ernährung der DDG, Chefärztin und Leiterin des Zentrums für Ernährungsmedizin am Vivantes Klinikum Spandau und Humboldt-Klinikum Berlin

Moderation: Stephanie Balz, Pressestelle DDG/DGE

 

Pressemitteilungen zur Pressekonferenz

Erschöpfung, Schwindel, Gewichtsverlust: Warum Morbus Addison leicht übersehen wird

Berlin/Altdorf – Morbus Addison ist selten, kommt häufig mit unspezifischen Symptomen daher und wird gerade deshalb oft nicht entdeckt: Auf 1 Million Menschen kommen etwa 126 Fälle. Bei der Autoimmunerkrankung bilden die Nebennieren zu wenig lebenswichtige Hormone. Besonders in Belastungssituationen kann das gefährlich werden und unbehandelt zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) und die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) machten auf ihrer gemeinsamen Online-Pressekonferenz in der vergangenen Woche auf das wenig bekannte Krankheitsbild aufmerksam.
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Hunger ohne Stopp-Signal

Hypothalamische Adipositas als oft übersehene Ursache starker Gewichtszunahme

Berlin/Altdorf – Wenn die Hunger- und Sättigungssteuerung im Gehirn geschädigt ist, können Betroffene innerhalb kurzer Zeit stark zunehmen. Diäten greifen dann oft nur begrenzt, weil die gestörten Signale im Gehirn trotz ausreichender Energiereserven kein ausreichendes Sättigungsgefühl auslösen. Auf diese unterschätzte Form der Adipositas – die hypothalamische Adipositas – machten die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) bei ihrer heutigen gemeinsamen Pressekonferenz aufmerksam.
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Aus PCOS wird PMOS: warum Zyklusstörungen auch ein Stoffwechselrisiko anzeigen können

Berlin/Altdorf – Unregelmäßige Blutungen, Akne, Haarausfall oder unerfüllter Kinderwunsch: Was lange als Polyzystisches Ovarsyndrom (PCOS) bekannt war, betrifft nicht nur Eierstöcke und Zyklus, sondern häufig auch das Risiko für Typ-2-Diabetes. Künftig heißt die Erkrankung Polyendokrines Metabolisches Ovarialsyndrom (PMOS). Der neue Name rückt den Stoffwechsel in den Fokus. Weltweit leben mehr als 170 Millionen Frauen im reproduktiven Alter mit der Erkrankung, in Deutschland sind es bis zu 15 Prozent der Frauen. Dennoch bleiben bis zu 70 Prozent der Fälle undiagnostiziert. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) erklären bei ihrer Online-Pressekonferenz am 2. Juli 2026, warum PMOS früh erkannt und diabetologisch mitgedacht werden muss.
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