Pressemitteilungen

der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie


Schilddrüse und Schwangerschaft: Behandlung mit Levothyroxin von Frauen mit TPO-Antikörpern senkt Risiko für Fehl- und Frühgeburt nicht

Mainz, Juli 2019 – Seit langem wird diskutiert, ob in der Schwangerschaft bei Frauen mit Thyreoperoxidase-Antikörpern, aber ansonsten normaler Schilddrüsenfunktion eine Behandlung mit Levothyroxin sinnvoll ist, um das Risiko für Fehl- und Frühgeburten zu senken. Eine aktuelle Studie im New England Journal of Medicine (NEJM) zeigt nun, dass die Hormongabe bei dieser Patientinnengruppe den Schwangerschaftserfolg nicht erhöht. Entsprechend betonen Experten der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE), dass Schilddrüsenfunktion und Jodversorgung bei Schwangeren grundsätzlich sehr wichtig sind, die Behandlung mit Levothyroxin bei Frauen mit normaler Schilddrüsenfunktion und mit TPO-Antikörpern jedoch nicht evidenzgesichert ist.

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Von Ärzten und Verwandten meist übersehen: Essstörungen bei Diabetes können lebensgefährlich sein

Berlin, Juni 2019 – Essstörungen treten bei jungen Patientinnen mit Typ-1-Diabetes zwei- bis dreimal häufiger auf als bei gesunden Frauen. Die Betroffenen hoffen, Gewicht zu verlieren, indem sie zeitweise darauf verzichten, sich Insulin zu spritzen. Damit riskieren sie unumkehrbare Schäden an Nerven und Gefäßen und im schlimmsten Fall sogar ihr Leben. Anlässlich einer gemeinsamen Pressekonferenz am 18. Juni in Berlin rufen Diabetes- und Hormonexperten dazu auf, die Kombination dieser beiden Erkrankungen stärker in den Fokus zu rücken. Insbesondere Ärzte und Familienangehörige sollen bei jungen Diabetespatientinnen stärker auf Anzeichen möglicher Essstörungen achten.

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Gesundheitsgefahren durch hormonaktive Substanzen

Berlin, Juni 2019 – Sie können im Wasser oder in der Nahrung enthalten sein, in Kosmetika, Kinderspielzeug oder Gebrauchsgegenständen: Hormonaktive Substanzen, verkürzt oft „Umwelthormone“ genannt, können auf verschiedenen Wegen in den Körper gelangen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie hormonelle Vorgänge im menschlichen Körper imitieren oder stören, weshalb sie auch als endokrine Disruptoren bezeichnet werden. Weil endokrine Disruptoren die Entwicklung und Fruchtbarkeit von Tieren – und sehr wahrscheinlich auch die des Menschen – beeinträchtigen können und womöglich auch das Risiko für Erkrankungen wie Krebs oder Adipositas steigern, fordern Experten der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE), die betreffenden Substanzen umgehend aus dem Verkehr zu ziehen. Die konkreten Forderungen und Hintergründe zum Thema werden auch auf einer Pressekonferenz zur Sprache kommen, die die DGE gemeinsam mit der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) am 18. Juni 2019 in Berlin abhält.

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Schilddrüsenprobleme bei Kindern und Jugendlichen: Medikamente in vielen Fällen unnötig

Berlin – Eine Unterfunktion der Schilddrüse kann die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen immens beeinträchtigen – schließlich ist das kleine Organ ein wichtiger Hormonproduzent. Ein Mangel an Schilddrüsenhormonen kann über eine Blutanalyse jedoch früh erkannt und durch die Gabe des entwicklungsrelevanten Hormons LT4 ausgeglichen werden. Daher ist es auf den ersten Blick erfreulich, dass Kinder und Jugendliche immer häufiger auf auffällige Schilddrüsenwerte hin untersucht werden. Die Tests führen jedoch auch vermehrt dazu, dass Kinder die Hormone fälschlicherweise erhalten – etwa, weil die Funktion ihrer Schilddrüse nur vorübergehend oder nur leicht beeinträchtigt ist. Wie eine solche Übertherapie vermieden werden kann, diskutieren Experten auf der gemeinsamen Pressekonferenz der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE), die am 18. Juni 2019 in Berlin stattfindet.

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DGE-Mitglied Professor Günter K. Stalla erhält Geoffrey Harris Award der European Society of Endocrinology für Forschungen zu Hypophysen-Erkrankungen

Mainz, Mai 2019 – Seit 2000 vergibt die European Society of Endocrinology (ESE) den Geoffrey Harris Award an einen international renommierten Neuroendokrinologen. In diesem Jahr zeichnete die ESE den Münchener Endokrinologen Professor Dr. med. Günter K. Stalla aus. Die Fachgesellschaft würdigt damit seine jahrzehntelangen Forschungen zu Hypophysen-Erkrankungen und Erkenntnisse zu Hypophysen-Tumoren. Professor Stalla erhielt den Preis auf dem diesjährigen European Congress of Endocrinology der ESE am 18. Mai 2019 in Lyon.

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Vom Symptom zur Diagnose: Das weite Feld endokrinologischer Erkrankungen

Mainz – Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) schreibt zum vierten Mal ihren DGE-Medienpreis aus. Dieser würdigt herausragende journalistische Arbeiten zu endokrinologischen Themen, die sorgfältig recherchiert und allgemeinverständlich formuliert sind und den Kriterien medizin-journalistischer Qualität entsprechen. Journalistinnen und Journalisten, die für Zeitungen oder Zeitschriften (Print oder Internet), Hörfunk oder Fernsehen arbeiten, können sich um den mit 2000 Euro dotierten Preis bewerben. Berücksichtigt werden Beiträge, die zwischen dem 16. Februar 2019 und dem 31. Januar 2020 publiziert werden.

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Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) ehrt Fernsehautorin aus Berlin mit dem DGE-Medienpreis

Göttingen, März 2019 – Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) vergibt auf ihrem Jahreskongress (20. bis 22. März 2019) den DGE-Medienpreis. Aus 20 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen wählte die Jury den Fernsehbeitrag „Die Wahrheit über Osteoporose“ von Cornelia Fischer-Börold für die Reihe „rbb Praxis Feature“ aus. Der Preis ist mit 2 000 Euro dotiert und wird am Donnerstag, den 21. März 2019, im Rahmen des 62. Kongresses für Endokrinologie in Göttingen überreicht.

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Cortisol und Knochen – Freunde oder Feinde?

Göttingen, März 2019 – Knochenzellen brauchen Cortisol. Allerdings kann ein Zuviel an Glukokortikoiden einen Knochenschwund begünstigen. Mediziner sprechen von sekundärer Osteoporose, wenn diese die Folge anderer Erkrankungen oder von Medikamenten ist. Ein Knochenabbau infolge einer Glukokortikoid-Therapie ist die häufigste Ursache für die sekundäre Osteoporose. In Deutschland sind davon schätzungsweise 300 000 der insgesamt sechs Millionen Osteoporose-Patienten betroffen. Welche neuen Forschungserkenntnisse es zum Verhältnis von Cortisol und Knochen gibt und was diese für die Therapie der Osteoporose bedeutet, diskutieren Experten auf der Pressekonferenz des 62. Kongresses für Endokrinologie (20. bis 22. März 2019) am Mittwoch, den 20. März 2019 in Göttingen.

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Auch Spermien altern: Späte Vaterschaft birgt Risiken für Mutter und Kind

Göttingen, März 2019 – Die verbreitete Annahme, dass Spermien nicht altern, ist überholt. Neuere Forschungen belegen: Auch männliche Keimzellen unterliegen Alterungsprozessen. Studien weisen darauf hin, dass die DNA der Samenzellen über die Jahre Schaden nehmen kann. Die Folge: das Risiko von Fehlbildungen und Entwicklungsstörungen des Nachwuchses. Ebenso erleiden die Partnerinnen häufiger Komplikationen ihrer Schwangerschaft. Die neuen Erkenntnisse, die Andrologen zur Fruchtbarkeit des älteren Mannes haben, und was dies für ältere Paare mit Kinderwunsch bedeutet, diskutieren Experten auf der Pressekonferenz des 62. Kongresses für Endokrinologie (20. bis 22. März 2019) am 20. März 2019 in Göttingen.

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Hormon- und Stoffwechselexperten gründen spezielle Behandlungszentren

Göttingen, März 2019 – Mädchen und Frauen mit Ullrich-Turner-Syndrom (UTS) kommen mit nur einem X-Chromosom auf die Welt. Sie können ihr Leben lang von verschiedenen Erkrankungen des Immunsystems, der Schilddrüse oder des Herzens betroffen sein. Dennoch werden vor allem erwachsene Frauen in Deutschland nicht ausreichend von Ärzten betreut. Deshalb gründen die Deutsche Gesellschaft für Kinderendokrinologie und -diabetologie (DGKED), die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) und die Turner-Syndrom-Vereinigung Deutschland gemeinsam spezielle Turner-Behandlungszentren. Diese Einrichtungen sollen den Patientinnen eine umfassende und leitliniengerechte Behandlung ermöglichen. Welche Voraussetzungen die Zentren für eine Zertifizierung mitbringen müssen und welche Vorteile Patientinnen dadurch haben, diskutieren Experten auf der Pressekonferenz am 20. März 2019 auf dem 62. Deutschen Kongress für Endokrinologie (20. bis 22. März 2019) in Göttingen.

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Schutz vor Herzinfarkt und Schlaganfall durch Statine

Mainz, März 2019 – Auch Menschen über 75 Jahre profitieren von der Einnahme eines Cholesterin-Senkers und schützen sich damit vor Herzinfarkt und Schlaganfall. Dies zeigt eine aktuell im Fachmagazin Lancet (2019; 393: 407–15) veröffentlichte Meta-Analyse klinischer Studien zur Statin-Gabe. Da die Zahl der Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Alter steigt, könnte der Nutzen sogar höher sein als bei jüngeren Menschen, insbesondere dann, wenn schon arteriosklerotische Folgeerkrankungen oder ein Diabetes bestehen, meinen Experten der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE). Die Medikamente werden bislang vorwiegend jüngeren Patienten verordnet, da sie erst nach mehreren Jahren ihre Wirkung zeigen.

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Mikroorganismen mit großer Wirkung: Welchen Einfluss haben unsere Darmbakterien auf Hormonhaushalt und Fruchtbarkeit?

Göttingen, Februar 2019 – Der menschliche Körper gleicht einer großen Wohngemeinschaft: Auf der Haut, im Darm und an vielen anderen Stellen des Körpers leben Milliarden von Mikroorganismen. In Studien mehren sich die Hinweise darauf, dass die Zusammensetzung des Darmmikrobioms mit darüber entscheidet, ob jemand gesund oder krank ist, an Gewicht zulegt und sich depressiv oder seelisch ausgeglichen fühlt. Ob und wie das Mikrobiom auch unseren Hormonhaushalt beeinflusst und beispielsweise das Polyzystische Ovar-Syndrom (PCOS), das mit Übergewicht und ungewollter Kinderlosigkeit einhergehen kann, mitverursacht, diskutieren Experten auf der Pressekonferenz des 62. Kongresses für Endokrinologie (20. bis 22. März 2019) am 20. März 2019 in Göttingen.

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Anti-Aging-Hormone halten meist nicht, was sie versprechen

Berlin, September 2018 – Mit dem Altern geht die Abnahme verschiedener körpereigener Hormone einher. Um diesen „Mangel“ auszugleichen, gibt es einen großen Markt für Hormonersatzpräparate, etwa die Gabe von Testosteron, Wachstumshormon, dem Zirbeldrüsenhormon Melatonin oder Dehydroepiandrosteron (DHEA). Doch substantielle Anti-Aging-Effekte bezüglich dieser Hormongaben seien nicht belegt, sagt die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) anlässlich der 3. Deutschen Hormonwoche. Bei manchen Wirkstoffen, etwa dem Wachstumshormon, seien Risiken und Nebenwirkungen bekannt. Insgesamt fehlten oft Langzeitdaten, die Sicherheit und Unbedenklichkeit der Hormongabe belegten. Daher sollte ihre Einnahme kritisch betrachtet werden. Um den Alterungsprozess positiv zu beeinflussen und eine hohe Lebensqualität zu erhalten, raten die Experten vielmehr zu Gewichtsreduktion in der zweiten Lebenshälfte und regelmäßigem moderaten Sport.

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Dauer-Stress gefährdet Hormongleichgewicht – Erholung oft langwierig

Berlin, September 2018 – Ob in der Schule, im Beruf oder in der Freizeit: ständige Überforderung und Überreizung können den Körper unter chronischen Stress setzen. Wenn er nicht ausgeglichen wird, droht eine Entgleisung des natürlichen Hormongleichgewichts – mit negativen Auswirkungen auf den gesamten Organismus. Neben Schlafstörungen und Beeinträchtigungen des Denkvermögens gehören auch schwerwiegende Krankheiten wie Depressionen, Bluthochdruck oder Krebs zu den möglichen Folgen. Ist der Stresshormon-Regelkreis erst einmal nachhaltig gestört, kann seine Erholung Monate bis Jahre dauern. Anlässlich der 3. Deutschen Hormonwoche weist die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie e. V. (DGE) deshalb auf die Gefahren von unbewältigtem Dauer-Stress hin. Im Vorfeld der Aktionswoche, die vom 15. bis 22. September 2018 stattfindet, diskutieren Experten auf der Pressekonferenz der DGE am Dienstag, den 11. September 2018 in Berlin die Ursachen und vielfältigen Folgen von chronischem Stress und wie Belastungen begegnet werden kann.

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Wochenbettdepression: Schilddrüsenstörung kann die Ursache sein

Berlin, August 2018 – Depressive Verstimmungen oder Reizbarkeit nach der Geburt – das können Anzeichen einer Wochenbettdepression sein. Möglicherweise ist aber auch eine Störung der Schilddrüsenfunktion die Ursache, die sogenannte nachgeburtliche Hashimoto-Thyreoiditis. Wenn Frauen bis zu einem Jahr nach der Entbindung an diesen neu aufgetretenen Symptomen leiden, sollten sie ihre Schilddrüse überprüfen lassen, rät die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie e.V. (DGE). Dies gilt besonders für Frauen, die bereits vor der Schwangerschaft Auffälligkeiten ihrer Schilddrüse gezeigt haben. Die Erkrankung ist gut behandelbar. Auf der Pressekonferenz der DGE am Dienstag, dem 11. September 2018 in Berlin, diskutieren im Vorfeld der 3. Deutschen Hormonwoche Experten über Schwangerschaft, Wochenbett und Empfängnis bei Patientinnen mit einer autoimmun bedingten Unterfunktion der Schilddrüse, der sogenannten Hashimoto-Thyreoiditis.

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3. Deutsche Hormonwoche: Information, Beratung und fachlicher Austausch

Berlin – Vom 15. bis 22. September 2018 findet die 3. Deutsche Hormonwoche der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) für Patienten statt. Endokrinologische Abteilungen, Kliniken und Praxen öffnen ihre Türen und laden Patienten, Angehörige und Medienvertreter ein, sich sowohl über große Volkskrankheiten, die mit Hormonstörungen einhergehen, - etwa Osteoporose, Diabetes und Bluthochdruck - als auch über seltenere Erkrankungen des Hormonstoffwechsels zu informieren. Tagungen für Mediziner und Mitglieder assoziierter Berufsgruppen nutzen die Hormonwoche zum fachlichen Austausch. Zum Auftakt der Hormonwoche veranstaltet die DGE am 11. September 2018 eine Pressekonferenz in Berlin.

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Übergewichtige Kinder und Teenager: Nicht immer sind die Hormone schuld

Berlin, August 2018 – Seit Mitte der 1970er Jahre sind weltweit immer mehr Kinder und Jugendliche übergewichtig oder adipös. Auch wenn Gene zu etwa 50 Prozent für Körpergewicht und Fettmasse bei Heranwachsenden verantwortlich sind, erklärt dies nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie e.V. (DGE) nicht allein die große Anzahl Betroffener in dieser Altersgruppe. Verantwortlich für zu viele Kilos sei vielmehr häufig ein Zuviel an Essen und Trinken in Kombination mit zu wenig Bewegung. Dies führe zu einer sogenannten positiven Energiebilanz. Werde sie regelmäßig – auch nur geringfügig mit 50 Kilokalorien pro Tag - überschritten, mache sie dick. Auf der Pressekonferenz der DGE am 11. September 2018 in Berlin im Vorfeld der 3. Deutschen Hormonwoche, diskutieren Experten die Ursachen und Präventionsmöglichkeiten von Übergewicht. Dabei nehmen sie auch Hormonstörungen, etwa der Schilddrüse, als mögliche Gründe in den Blick.

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Kohlenhydrate versus Proteine: Nahrungsmix moduliert Botenstoffe im Gehirn

Berlin, Juni 2018 – Die Zusammenstellung von Makronährstoffen bei einer Mahlzeit hat einen Einfluss darauf, wie Menschen sich in sozialen Situationen entscheiden. Forscher eines interdisziplinären Teams in Lübeck untersuchten den Einfluss des Frühstücks in Bezug auf soziales Entscheidungsverhalten. Teilnehmer, die zum Frühstück mehr Kohlenhydrate und weniger Proteine zu sich nahmen, neigten eher dazu, Ungerechtigkeit abzulehnen. Sie reagierten auf „unfaire Angebote“ sensibler als diejenigen, die proteinlastiger frühstückten. Was diese Erkenntnisse über unausgewogenes Frühstück für Essensangebote in Kitas, Schulen und Kantinen bedeuten könnte, diskutieren Experten auf einer Pressekonferenz am Donnerstag, den 28. Juni 2018 in Berlin.

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Wenn Cortisol und Wachstumshormone den Blutzuckerspiegel durcheinanderbringen: Seltene Hormonerkrankungen als Ursache für Diabetes in Betracht ziehen

Berlin, Juni 2018 – Für die Diagnose von Diabetes ist ein erhöhter Blutzuckerspiegel ein zentraler Hinweis auf die Stoffwechselstörung. Die Ursachen dafür können auch in einer Überproduktion anderer lebensnotwendiger Hormone liegen. Gegenspieler des Insulins, das für die Senkung des Blutzuckerspiegels verantwortlich ist, können den Zuckerstoffwechsel stark beeinflussen. Welche Rolle das Stresshormon Cortisol und Wachstumshormone in diesem Zusammenhang spielen und welche gut behandelbaren Hormonerkrankungen wie der Morbus Cushing oder die Akromegalie dahinterstehen können, erläutern Experten auf einer Pressekonferenz am 28. Juni 2018 in Berlin.

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Conn’s adenoma: surgical treatment of hypertension - Adrenal glands experts discuss diagnostic imaging

Mainz (Germany), June 2018 – Hypertension is not always a result of unfavorable lifestyle choices. For some hypertension patient, it is an adrenal gland tumor that causes stress in blood vessels. Many of these patients can be treated surgically with permanent positive outcomes. Innovative imaging techniques can improve treatments of hormone-related hypertension, also known as Conn’s syndrome, as the Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (German Society of Endocrinology / DGE) pointed out during the run-up to the 18th International Adrenal Conference (Adrenal 2018) in Munich. The conference will bring together international hormone experts to discuss the latest diagnostic approaches.

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Conn-Adenom: Bluthochdruck durch Operation heilen - Nebennierenexperten diskutieren diagnostische Bildgebung

Mainz, Juni 2018 – Bluthochdruck hat nicht immer mit dem Lebensstil zu tun. Bei einem Teil der Hochdruck-Patienten, ist ein Tumor in der Nebenniere dafür verantwortlich, dass die Blutgefäße unter Spannung stehen. Viele von ihnen könnten durch eine Operation dauerhaft geheilt werden. Mithilfe innovativer Bildgebung kann die Behandlung des hormonell bedingten Bluthochdrucks, auch Conn-Syndrom genannt, verbessert werden, betont die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie im Vorfeld der 18. Internationalen Nebennieren-Konferenz (Adrenal 2018) in München, auf der Hormonexperten aus aller Welt neue Forschungsansätze der Diagnostik diskutieren.

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Dem Nachwuchsmangel in der Diabetologie entgegenwirken

Berlin, Juni 2018 – Immer mehr Menschen in Deutschland erkranken an Diabetes. Der Bedarf an Diabetesexperten steigt, aber es droht ein Behandlungsengpass. Ein Grund ist, dass es immer weniger klinische Lehrstühle für Diabetologie/Endokrinologie gibt. Zudem sind diabetologische Inhalte im Medizinstudium unterrepräsentiert. Sie reichen nach Ansicht der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) nicht aus, um eine Versorgung von Menschen mit Diabetes auf neuestem wissenschaftlichen Stand zu garantieren. Wie eine erfolgreiche Nachwuchsförderung aussehen könnte und welche Rolle die Politik hier spielen muss, erläutern Experten auf einer Pressekonferenz am 28. Juni 2018 in Berlin.

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Jetzt bewerben: Medienpreis 2018/2019 der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE)

Mainz, April 2018 – Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) schreibt zum dritten Mal ihren DGE-Medienpreis aus. Der Medienpreis würdigt herausragende journalistische Arbeiten zu endokrinologischen Themen, die sorgfältig recherchiert, allgemeinverständlich formuliert sind und den Kriterien medizin-journalistischer Qualität entsprechen. Journalisten und Journalistinnen, die für Zeitungen oder Zeitschriften (Print oder Internet), Hörfunk oder Fernsehen arbeiten, können sich um den mit 2.000 Euro dotierten Preis bewerben. Berücksichtigt werden Beiträge, die zwischen dem 16. Februar 2018 und dem 15. Februar 2019 publiziert werden.

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Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) zeichnet zwei Journalistinnen mit dem DGE-Medienpreis aus

Bonn, März 2018 – Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) ehrt auf ihrem Jahreskongress die Gewinnerinnen des diesjährigen DGE-Medienpreises. Aus mehr als 20 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen wählte die Jury zwei ihrer Meinung nach gleichwertige Beiträge aus. Ausgezeichnet werden die Hamburger Journalistin Elke Serwe für ihren Artikel über Wechseljahresbeschwerden (erschienen in tina) und die Fernsehautorin Barbara Berner aus Frankfurt für ihren plusminus-Beitrag zu Vitamin D (Hessischer Rundfunk). Die beiden Preisträgerinnen teilen sich den mit insgesamt 2000 Euro dotierten Preis, der im Rahmen des 61. Kongresses für Endokrinologie am Mittwoch, dem 14. März 2018, in Bonn überreicht wird.

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Öffentliche Podiumsdiskussionen im Rahmen des 61. Deutschen Kongresses für Endokrinologie

Anlässlich des 61. Deutschen Kongresses für Endokrinologie in Bonn lädt die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) die interessierte Öffentlichkeit zu mehreren Podiumsdiskussionen mit hochrangigen Experten ein.

Podiumsdiskussion „Social Freezing“ am Donnerstag, 15. März 2018
Podiumsdiskussion „Doping“ am Freitag, 16. März 2018

Weitere Informationen finden Sie auf der Kongress-Website www.dge2018.de:

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Lifestyle und Umwelteinflüsse verursachen Volkskrankheiten: Experten diskutieren Rolle chronischer Entzündungsreaktionen

Bonn, März 2018 – Nicht übertragbare Erkrankungen wie Diabetes, Atherosklerose oder Demenz können die Folge entzündlicher Reaktionen des Immunsystems sein. Hervorgerufen durch einen Lebensstil, der von Fehlernährung, Übergewicht, Rauchen und Bewegungsmangel geprägt ist, reagiert das angeborene Immunsystem auf „veränderte“ Zellen und es entstehen Entzündungsreaktionen. Welche Mechanismen dazu führen und wie man Erkenntnisse darüber für die Früherkennung und Therapie dieser Erkrankungen einsetzen könnte, diskutieren Experten auf dem 61. Deutschen Kongress für Endokrinologie (14. bis 16. März 2018) in Bonn.

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Volkskrankheit Osteoporose: keine reine Frauensache - Vielversprechende neue Medikamente stehen kurz vor der Zulassung

Bonn, März 2018 – Etwa sechs Millionen Frauen und Männer in Deutschland sind mit einem erhöhten Risiko für Knochenbrüche konfrontiert, weil sie an Osteoporose leiden. Zur Behandlung gibt es gute Medikamente. Allerdings werden viel zu wenige Menschen mit Osteoporose medikamentös behandelt, selbst wenn sie bereits mehrfach Brüche hatten, kritisiert die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) im Vorfeld ihres 61. Kongresses für Endokrinologie (14. bis 16. März 2018) in Bonn. Über diese Versorgungslücke und über neue vielversprechende Wirkstoffe, mit denen die Gefahr für Knochenbrüche bei Risikopatienten reduziert werden kann, diskutieren Experten der DGE auf der Kongress-Pressekonferenz am 14. März 2018.

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Nasenspray gegen Angststörungen: Kuschelhormon Oxytocin könnte Therapie psychischer Erkrankungen ergänzen

Bonn, Februar 2018 – Das Hormon Oxytocin spielt eine wichtige Rolle im Sozial- und Sexualverhalten, wie Studien an Menschen und Tieren zeigen. Es hilft Müttern, eine Bindung zu ihrem Kind aufzubauen. Im Tiermodell bewiesen Forscher, dass das Hormon Ängste reduziert. „Neu sind Erkenntnisse, dass Oxytocin bei sozialen Störungen und psychischen Erkrankungen therapeutisch nützlich sein kann“, erklärt Professor Dr. Dr. med. René Hurlemann vom Universitätsklinikum Bonn im Vorfeld des 61. Kongresses für Endokrinologie vom 14. bis 17. März 2018 in Bonn.

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Social Freezing: Eizellen für spätere Schwangerschaften einfrieren - Kinderwunsch verschieben, aber rechtzeitig planen

Bonn, Februar 2018 – Mit steigendem Alter sinken die Chancen auf eine Schwangerschaft und ein gesundes Baby. Doch eine moderne Methode der Fortpflanzungsmedizin, das Social Freezing, erweitert den Spielraum für Frauen, sich auch später ihren Kinderwunsch zu erfüllen. „Das Einfrieren von Eizellen und eine künstliche Befruchtung ermöglichen Frauen spätere Schwangerschaften mit ihren eigenen, ‚jungen‘ Eizellen“, erklärt Professor Dr. med. Katrin van der Ven im Vorfeld des 61. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE). Die Ärztin am MVZ für Frauenheilkunde und IvF Medizin Bonn GbR betont: „Das Einfrieren der Eizellen sollte aber möglichst in Zeiten hoher Fruchtbarkeit, idealerweise vor dem 35. Lebensjahr erfolgen.“

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Jetzt bewerben: Medienpreis 2017/2018 der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE)

Mainz, November 2017 – Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) schreibt zum zweiten Mal ihren DGE-Medienpreis aus. Der Medienpreis würdigt herausragende journalistische Arbeiten zu endokrinologischen Themen, die sorgfältig recherchiert, allgemeinverständlich formuliert sind und den Kriterien medizin-journalistischer Qualität entsprechen. Journalisten und Journalistinnen, die für Zeitungen oder Zeitschriften (Print oder Internet), Hörfunk oder Fernsehen arbeiten, können sich um den mit 2.000 Euro dotierten Preis bewerben. Berücksichtigt werden Beiträge, die zwischen dem 16. Februar 2017 und dem 15. Februar 2018 publiziert werden und sich mit Themen rund um „Hormone und Stoffwechsel“ befassen.

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Leichte Auffälligkeiten der Schilddrüsenhormone bei Älteren: Werte zunächst kontrollieren und nicht immer behandeln

Mainz – Symptome wie Kälteempfindlichkeit, Müdigkeit oder depressive Verstimmungen können auf eine Unterfunktion der Schilddrüse hinweisen. Bei über 65-Jährigen ist der TSH-Wert, der anzeigt, ob eine Schilddrüsenfunktionsstörung vorliegt, allerdings altersbedingt höher als bei Jüngeren. Höher heißt nicht unbedingt, dass die Unterfunktion behandelt werden muss. Auch kann es zu einer spontanen Normalisierung der TSH-Werte kommen, und die Leitlinien empfehlen hier deshalb ein sehr zurückhaltendes Vorgehen. Darauf weisen Experten der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) anlässlich der im New England Journal of Medicine veröffentlichten TRUST-Studie hin.

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Schärfere Bestimmungen zum Schutz vor schädlichen Umwelthormonen nötig

Berlin, September 2017 – Endokrine Disruptoren (EDCs), auch Umwelthormone genannt, sind wegen ihrer möglichen Gesundheitsschädigung hochumstritten. Im Juli wurden die EU-Kriterien für Pflanzenschutzmittel angenommen, mit denen EDCs identifiziert und Zulassungen gegebenenfalls abgelehnt werden können. Diese Kriterien sind nach Meinung der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) unzureichend. Sie bieten unter anderem Schlupflöcher für Chemikalien zur Schädlingsbekämpfung, die hergestellt werden, um in das Hormonsystem von Insekten einzugreifen. Warum EDCs für Mensch und Tier gefährlich sind, wie sich das am Beispiel des Fipronil-Eier-Skandals zeigt und wie die Politik reagieren sollte, erläutern DGE-Experten auf der Pressekonferenz am Mittwoch, den 13. September 2017, in Berlin.

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Endokrinologen fordern vereinfachtes Begutachtungsverfahren für Transsexuelle

Berlin, September 2017 – Wer in Deutschland das Geschlecht von Mann zu Frau oder umgekehrt wechseln möchte, hat große „bürokratische Hürden“ zu überwinden noch bevor eine Behandlung beginnt. Mindestens zwölf Monate Alltagstest und Psychotherapie als Voraussetzung hält die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) für unangemessen und zu lang. Dieses Prozedere widerspricht neuen internationalen Leitlinien zu „Geschlechtsinkongruenz“, die in der neuen ICD-11 voraussichtlich nicht mehr als psychische Erkrankung klassifiziert werden wird. Gemessen an dem hohen Informationsbedarf gibt es zudem zu wenig Beratungsstellen und zu wenig Experten, die sich mit dem Thema Identitätswechsel und Therapie auskennen

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Handlungsempfehlungen zu Diabetes, Osteoporose und Bluthochdruck: Welche Therapien sind sinnvoll und welche nicht?

Berlin, September 2017 – Eine optimale Patientenversorgung erfolgt nur, wenn Untersuchungs- und Behandlungsmethoden regelmäßig auf Effizienz und Sinnhaftigkeit geprüft werden. Um dies für den Bereich der Hormon- und Stoffwechselerkrankungen zu realisieren, schließt sich die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) der von der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) ins Leben gerufenen Initiative „Klug entscheiden“ an. Dabei haben DGE-Experten zehn Empfehlungen erstellt, die sowohl Unterversorgung als auch eine Übertherapie bei Menschen mit hormonellen Erkrankungen verhindern sollen. Auf einer Pressekonferenz am 13. September 2017 in Berlin anlässlich des 2. Deutschen Hormontages erläutert die DGE ihre Empfehlungen an die Ärzteschaft.

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2. Deutscher Hormontag: Neues aus Diagnostik und Therapie

Berlin – Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) veranstaltet am Samstag, den 16. September 2017, den 2. Deutschen Hormontag. In den Städten Berlin, Chemnitz, Coburg, Düsseldorf, Frankfurt, Kiel, Oldenburg, Osnabrück und Regensburg öffnen endokrinologische Einrichtungen ihre Türen und laden Patienten, Angehörige und Interessierte ein, sich über Hormon- und Stoffwechselerkrankungen zu informieren. Ob große Volkskrankheiten wie Osteoporose, Diabetes und Bluthochdruck oder seltene, aber schwere Hormonstörungen: Neue Erkenntnisse und Wissenswertes zu Prävention, Diagnostik und Therapie werden laienverständlich dargestellt.

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Trendwende in der Behandlung von Wechseljahresbeschwerden - Neubewertung älterer Studien spricht jetzt für Hormontherapie

Berlin, August 2017 – Frauen mit Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen, Depressionen oder Harnwegsinfekten sollten viel häufiger eine effektive, maßgeschneiderte Hormontherapie erhalten. Experten räumen nach 15 Jahren ein, dass eine Hormontherapie das Brustkrebsrisiko nicht generell erhöht. Lebensalter, Dauer und Dosierung der Hormontherapie, körperliche Aktivität, Gewicht und genetische Faktoren spielen eine wichtigere Rolle. Studienerkenntnisse, die das nahelegten, sind neu interpretiert worden. Lange hatten Frauen deshalb Angst vor einer Hormontherapie. Ärzte verordneten stattdessen Antidepressiva, Schlafmittel oder „alternative Substanzen“, deren Wirksamkeit nicht durch Studien gesichert ist. Dies erklären Experten der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologen (DGE) im Vorfeld der Pressekonferenz am Mittwoch, den 13. September anlässlich des 2. Deutschen Hormontages in Berlin.

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Mehr Experten für „Psychotherapie bei Diabetes“ in Aussicht

Mainz/Berlin, August 2017 – Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) hat ihre Muster-Weiterbildungsordnung der Psychologischen Psychotherapeuten erweitert und bietet nun eine Weiterbildung „Psychotherapie bei Diabetes“ an. Experten der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) und der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG), die sich für diese Erweiterung stark gemacht hatten, begrüßen die Entscheidung und machen auf den enormen Versorgungsbedarf aufmerksam. Die Stoffwechselerkrankung Diabetes geht häufig mit psychischen Erkrankungen einher. Die Weiterbildung soll die Behandlungsqualität für Menschen mit Diabetes verbessern und diesen Patienten eine spezifischere psychotherapeutische Betreuung ermöglichen.

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Hormonell bedingter Bluthochdruck ist heilbar - Hypertonie-Patienten sollten auf Conn-Syndrom untersucht werden

Mainz, Mai 2017 – Bluthochdruck, auch arterielle Hypertonie genannt, betrifft in Deutschland über ein Viertel der Gesamtbevölkerung. Zu den Ursachen der Erkrankung, die mit einem hohen Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall einhergeht, kann eine behandelbare Hormonursache zählen. Ein Zuviel des Blutdruckhormons Aldosteron könnte bei sechs Prozent der Erkrankten der Auslöser sein, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) anlässlich einer aktuell erschienenen Studie.

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Fettleibigkeit: Mit Spritzen oder Skalpell der Adipositas auf den Leib rücken

Mainz, März 2017 – Ernährungsumstellung und mehr Bewegung erzielen bei Menschen mit starker Fettleibigkeit oft nur eine begrenzte Wirkung. Das Problem ist nicht die Gewichtsabnahme, sondern das Halten des reduzierten Gewichts. Immer häufiger raten Ärzte ihren sehr fettleibigen Patienten daher zu einer Operation mit Magenverkleinerung oder Magenbypass. Zudem könnte eine neue Pharmakotherapie mit Analoga zu gastrointestinalen Hormonen Menschen mit ausgeprägter Adipositas langfristig helfen, berichteten Experten auf dem 60. Deutschen Kongress für Endokrinologie in Würzburg.

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Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) zeichnet Münchener Journalistin mit dem DGE-Medienpreis aus

Würzburg, März 2017 – Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) hat die Preisträgerin des diesjährigen DGE-Medienpreises geehrt. Aus über 20 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen wählte die Jury den FOCUS GESUNDHEIT-Beitrag von Simone Einzmann, München, zum Thema Testosteron aus. Der DGE-Medienpreis ist mit 2000 Euro dotiert und wird im Rahmen des 60. Kongresses für Endokrinologie in Würzburg am Donnerstag überreicht.

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Schwangerschaft kann die Schilddrüse überfordern - Hormonexperten raten zum gezielten Funktionscheck

Würzburg, März 2017 – Funktionsstörungen der Schilddrüse in der Schwangerschaft gefährden die Gesundheit von Mutter und Kind. Betroffen können alle Schwangeren sein. Risikopatientinnen sind Frauen mit vorbekannter Schilddrüsenerkrankung, Typ-1-Diabetes oder anderen Autoimmunerkrankungen, ältere Schwangere und Frauen mit Übergewicht. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) rät diesen Frauen, ihre Schilddrüsenfunktion testen zu lassen. Auf der Pressekonferenz anlässlich des 60. Deutschen Kongresses für Endokrinologie in Würzburg am 15. März 2017 erläutern die Experten zudem, wer behandelt werden soll und weshalb alle Schwangeren Jodtabletten einnehmen sollten.

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Aus dem Labor in die Praxis: Translationale Forschung für eine Zukunft ohne Diabetes

Würzburg, März 2017 – In Deutschland sind etwa sechs Millionen Menschen an Diabetes erkrankt. Jedes Jahr kommen etwa 270.000 hinzu. Das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD) erforscht Ursachen, Vorbeugung und Behandlung der Stoffwechselerkrankung. Es entwickelt personalisierte Präventions- und Therapiekonzepte. Wie Forschungsergebnisse schnell den Weg in die medizinische Versorgung schaffen, erläutern DZD-Wissenschaftler auf dem 60. Deutschen Kongress für Endokrinologie (15. bis 17. März 2017) in Würzburg in zahlreichen Symposien.

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Nebennierentumoren: Radioaktiv markierte Substanzen vermeiden unnötige Operationen und behandeln Krebs gezielter

Würzburg, Februar 2017 – Tumoren in der Nebenniere, einer kleinen, aber lebenswichtigen Hormondrüse, könnten mit einem neuartigen nuklearmedizinischen Verfahren mit radioaktiven Substanzen, die in winzigen Dosen eingesetzt werden, besser diagnostiziert und zielgerichtet behandelt werden. Das könnte helfen, zahlreiche unnötige Operationen zu vermeiden und Patienten mit fortgeschrittenen Krebserkrankungen der Nebenniere wirksam zu behandeln, wie Mediziner auf dem 60. Deutschen Kongress für Endokrinologie (15. bis 17. März 2017) in Würzburg im Rahmen eines Hauptsymposiums darstellen.

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Schilddrüsenkrebs: Genom-Analysen seltener Tumorarten bieten Ansatzpunkte für Therapie

Mainz, Dezember 2016 – Schilddrüsenkrebs gehört zu den selteneren Krebsarten. Die allermeisten Formen sind gut behandelbar und haben eine sehr gute Prognose. Einige seltenere Formen sind jedoch wesentlich aggressiver in ihrem Wachstum und sprechen oft nicht gut auf die Behandlung mit den bisher bekannten Therapien an. Aktuelle Forschungen zur Analyse des Genoms dieser Tumoren liefern jetzt neue Einsichten in die Krebsentstehung und bieten aus Sicht der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) Anhaltspunkte für neue Therapieansätze.

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Risiko Metabolisches Syndrom: Warum zu wenig oder gestörter Schlaf dick und krank machen kann

Mainz, November 2016 – Lange Abende am Computer oder vor dem Fernseher, aber auch Nachtschichten im Betrieb fördern Übergewicht und die Entwicklung eines Metabolischen Syndroms. Diese weit verbreitete hormonelle Störung könnte nach Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) durch eine bessere Schlafhygiene vermieden werden.

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Am 17. September findet der erste Deutsche Hormontag statt

Mainz, August 2016 - Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) veranstaltet am Samstag, den 17. September 2016, den ersten Deutschen Hormontag. In weit über 20 Städten im gesamten Bundesgebiet öffnen endokrinologische Einrichtungen ihre Türen und laden Patienten, Angehörige und Interessierte ein, sich rund um das Thema Hormon- und Stoffwechselerkrankungen zu informieren. Ob große Volkskrankheiten wie Osteoporose, Diabetes und Bluthochdruck oder seltene, aber schwere Hormonstörungen: Behandlung und Betreuung dieser Patienten gehören in die Expertenhand des Endokrinologen.

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Neue Studie stellt Ernährungs-Dogma infrage: Zu wenig Salz erhöht Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Mainz, August 2016 – Die Menge des Salzkonsums ist einer der beeinflussenden Faktoren für den Blutdruck. Bekannt ist: Hochdruckpatienten können ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen positiv beeinflussen, wenn sie sich beim Salzverzehr zurückhalten. Für Menschen ohne Bluthochdruck gilt das jedoch nicht. Ihr Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall steigt nicht mit hohem Salzkonsum, sondern eher mit zu wenig Salz pro Tag. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) anlässlich einer aktuell in The Lancet erschienenen Metaanalyse.

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Zyklus-Apps nur bedingt geeignet zur Empfängnisverhütung

Mainz, August 2016 – Zyklus-Apps für Smartphones sollen jungen Frauen helfen, ihre fruchtbaren Tage zu erkennen. Für die Planung einer Schwangerschaft können die Programme nach Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) ebenso wie Zyklus-Computer durchaus hilfreich sein. Frauen, die eine Schwangerschaft verhindern wollen, sollten besser auf bewährte Verhütungsarten wie Kondom, Antibabypille, Spirale oder Methoden der natürlichen Familienplanung zurückgreifen, rät die DGE.

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Familienplanung mit der 'Pille für den Mann'

Mainz, Juli 2016 – Heutzutage gehört Empfängnisverhütung für viele Paare zur Lebensplanung. Sie möchten entscheiden, ob und wann sie ein Kind bekommen. Nach wie vor sind es vor allem die Frauen, die sich um die Verhütung kümmern. Dabei könnte es schon längst andere Verhütungsmittel für den Mann geben. In Paris kamen daher im Mai 2016 internationale Hormonexperten zusammen und verabschiedeten ein Manifest mit dem Appell an Gesundheitsbehörden und pharmazeutische Industrie, die Forschungen zu männlichen Verhütungsmethoden wieder zu intensivieren.

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Thrombose, Schlaganfall, Herzversagen, Depressionen: Was Freizeitsportlern bei Missbrauch von Hormonpräparaten als Anabolika droht

Mainz, Juni 2016 – Anabolika, die im Internet und zum Teil auch in Fitness-Studios illegal angeboten werden, können dem Körper schwere Schäden zufügen. Den Anwendern drohen Thrombosen und Schlaganfälle, sowie Störungen der Organfunktionen von Herz, Leber und Nieren. Nach dem Absetzen können Anwender zudem Depressionen entwickeln, warnen Experten der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) im Vorfeld der Gemeinsamen Jahrestagung der Sektion Angewandte Endokrinologie der DGE und der Deutschen Gesellschaft für Angewandte Endokrinologie (DGAE), die vom 17. bis 18. Juni in Köln stattfindet.

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Jodtabletten-Debatte in NRW: Endokrinologen raten, Jod nur nach behördlicher Anordnung einzunehmen

Mainz, Juni 2016 – Wenn bei einer Reaktorkatastrophe radioaktives Jod freigesetzt worden ist, bieten Jodtabletten einen gewissen Schutz. Denn hochdosiertes Jod in Form von Kaliumjodid-Tabletten blockiert die Schilddrüse und reduziert damit das Risiko für Schilddrüsenkrebs. Dosierung und Zeitpunkt der Einnahme müssen aber exakt nach Vorgaben der Behörden erfolgen. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) rät anlässlich der Jodtabletten-Debatte in Nordrhein-Westfalen von einer „vorsorglichen“ Eigenmedikation dringend ab. Zu hohe Joddosen schadeten der Gesundheit. Die handelsüblichen Jodtabletten seien andererseits zu gering dosiert und reichten nicht zur „Jodblockade“, so die Hormonexperten. Die Bevölkerung solle sich auf die behördlichen Angaben zu Anlass, Zeitpunkt und Dosierung verlassen.

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Adipositas: Erblich, hormonell bedingt oder selbstverschuldet?

München, Mai 2016 - Fettleibigkeit, auch Adipositas genannt, ist ein weltweites Gesundheitsproblem. Allein in Deutschland ist ein Viertel der Bevölkerung krankhaft übergewichtig. Mit der chronischen Erkrankung gehen verschiedene gesundheitliche Risiken einher wie Diabetes, Herzerkrankungen, Schlaganfall oder Krebs. Mediziner forschen intensiv an den Ursachen der Fettleibigkeit und betonen, dass gesundes Gewicht keine reine Ernährungsfrage ist. Welche Rolle die Gene und Hormone spielen, was Lebensstil und soziokulturelles Umfeld bewirken und welche Forderungen an die Politik zu richten sind, diskutieren Hormon- und Stoffwechselexperten auf der Pressekonferenz der DACH-Tagung am 26. Mai 2016 in München.

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Neue Erkenntnisse zur Entstehung und Behandlung von Diabetes Typ 2

München, Mai 2016 – Metformin ist eines der wichtigsten Medikamente zur Behandlung des Typ-2-Diabetes und wird seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt. Es hemmt in der Leber die Neubildung von Glukose, senkt den Blutzuckerspiegel, dämpft das Hungergefühl und hilft damit sogar abzunehmen. Nun wurde ein möglicher neuer Wirkmechanismus des bewährten Medikaments entdeckt: Es beeinflusst die Darmflora. Beim Typ-2-Diabetes kommt es zu ungünstigen Veränderungen in der Zusammensetzung der Darmbakterien, die durch Metformin zumindest teilweise wieder rückgängig gemacht werden. Andererseits scheint das Medikament auch für die Nebenwirkungen wie Blähungen und Durchfall mitverantwortlich zu sein. Die neuen Erkenntnisse wie die Darmflora Stoffwechsel und Hormone beeinflusst, ermöglichen neue Ansätze für eine schonende Behandlung des Diabetes, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) im Vorfeld ihrer DACH-Jahrestagung vom 26. bis 28. Mai 2016 in München.

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Ernährungstipps von Hormon-Experten

München, Mai 2016 - Zwei Drittel der Männer und die Hälfte der Frauen in Deutschland sind übergewichtig, ein Viertel der Bevölkerung sogar fettleibig. Zu hohes Körpergewicht erhöht das Risiko auf Herzinfarkt, Schlaganfall oder Krebs und verkürzt so die Lebenserwartung. Die richtige Ernährung kann dagegen nicht nur schlank halten, sondern auch das Leben verlängern. Vor allem Ballaststoffe aus Getreide und Hülsenfrüchten sollten dabei reichlich verzehrt werden. Wie Nahrungsmittel die Lebensdauer beeinflussen, diskutieren Experten auf der Pressekonferenz der DACH-Tagung am 26. Mai 2016 in München.

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Schwangerwerden trotz Fernbeziehung

München, Mai 2016 – Frauen, die in einer Fernbeziehung leben, haben es oft besonders schwer, schwanger zu werden. Denn fällt ihre kurze fruchtbare Phase mit dem monatlichen Eisprung nicht auf die mit dem Partner verbrachte Zeit – etwa das Wochenende –, sinkt ihre Aussicht, schwanger zu werden auf unter fünf Prozent. Mit welchen Möglichkeiten Endokrinologen Paaren heute helfen können, dennoch schwanger zu werden, diskutieren Experten auf der Pressekonferenz der DACH-Tagung am 26. Mai 2016 in München.

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